Skip to main content

Andreas – neuer Weg, neues Ziel

Andreas ist 1984 in Wolfshagen bei Kassel aufgewachsen, einem kleinen Dorf in Nordhessen. Schon mit 17 zieht es ihn in die Stadt: In Kassel macht er eine Ausbildung zum Fachangestellten für Bürokommunikation. Mit 20 Jahren wechselt er nach Düsseldorf – hinein in die Welt der Mode. Er arbeitet im Vertrieb, später in Berlin für ein bekanntes Handtaschenlabel.

Dann wagt er den Schritt in die Selbstständigkeit: Gemeinsam mit einem Freund gründet er eine Agentur für Interior- und Showdesign. Die Aufträge laufen gut, doch irgendwann kippt die Situation – wirtschaftlich, beruflich, privat. Am Ende steht eine Insolvenz.

Doch Aufgeben war nie seine Art. Über das Arbeitsamt kommt Andreas zu einem Pflegebasiskurs, absolviert danach die Ausbildung zum Betreuungsassistenten und schließlich zum Pflegehelfer. Und merkt: Das ist es. „Ich will das jetzt ganz lernen – von Grund auf“, sagt er.

Ein lächelnder Mann steht vor einem hellen Hintergrund. Er trägt ein graues Sweatshirt und hat kurzes, dunkles Haar. Sein Gesicht zeigt Freude und Freundlichkeit.
Ein lächelnder Mann steht vor einem hellen Hintergrund. Er trägt ein graues Sweatshirt und hat kurzes, dunkles Haar. Sein Gesicht zeigt Freude und Freundlichkeit.

Doch Aufgeben war nie seine Art. Über das Arbeitsamt kommt Andreas zu einem Pflegebasiskurs, absolviert danach die Ausbildung zum Betreuungsassistenten und schließlich zum Pflegehelfer. Und merkt: Das ist es. „Ich will das jetzt ganz lernen – von Grund auf“, sagt er.

Wie Andreas den Beginn der Ausbildung erlebt hat

„Das Herz ist der Motor des Lebens – damit will ich mich jeden Tag auseinandersetzen, und das ist meine Motivation für die Pflegeausbildung. Der Start der Ausbildung war sehr spannend für mich. Jetzt freue ich mich auf den ersten Einsatz auf der Station!"

Heute ist er der Älteste im Kurs – und bringt jede Menge Lebenserfahrung mit. „Ich habe schon viele Seiten des Lebens gesehen“, sagt Andreas. „Aber ich habe noch nie etwas gemacht, das sich so richtig anfühlt wie das hier.“

Natürlich bedeutet die Ausbildung auch, sich finanziell einzuschränken – besonders, wenn man einmal deutlich mehr verdient hat. Für Andreas ist das eine Herausforderung, aber keine, die ihn entmutigt. „Ich weiß, was wirklich zählt“, sagt er. „Ich habe gelernt, dass Zufriedenheit nichts mit Kontostand zu tun hat.“

Er hat seinen neuen Weg gefunden – professionell, mit ganzem Herzen und einem klaren Ziel: in der Pflege seinen Platz zu finden und jeden Tag besser zu werden.