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Herzinsuffizienz

Bei der Herzinsuffizienz (auch Herzmuskelschwäche oder Herzschwäche genannt) ist das Herz nicht mehr in der Lage, den Körper und damit auch Organe wie Gehirn, Muskeln oder Nieren ausreichend mit Blut und damit mit Sauerstoff zu versorgen. Durch die eingeschränkte Pumpleistung des Herzens kann es dann zu typischen Beschwerden wie Luftnot, Flüssigkeitseinlagerungen (Ödemen) und Belastungseinschränkungen kommen.

In Deutschland leiden mehr als vier Millionen Menschen unter einer Herzinsuffizienz; die Zahl der Erkrankten wächst kontinuierlich. Eine Herzschwäche ist die häufigste Erkrankung mit einer stationären Klinikaufnahme und eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Am Anfang verläuft sie oft symptomlos. Wird eine Herzinsuffizienz frühzeitig erkannt und gezielt behandelt, lässt sich der Krankheitsverlauf oft bremsen. So kann die Lebensqualität der Patient:innen lange erhalten bleiben.

Herzschwäche

Bei der Herzinsuffizienz  ist die Pumpleistung des Herzens eingeschränkt. Das Herz ist dadurch nicht mehr in der Lage, den Körper und damit auch Organe wie Gehirn, Muskeln oder Nieren ausreichend mit Blut und Sauerstoff zu versorgen. 

Herzschwäche

Bei der Herzinsuffizienz  ist die Pumpleistung des Herzens eingeschränkt. Das Herz ist dadurch nicht mehr in der Lage, den Körper und damit auch Organe wie Gehirn, Muskeln oder Nieren ausreichend mit Blut und Sauerstoff zu versorgen. 

Ausprägungen

Aktuell unterscheidet man zwei Formen der Herzschwäche, unabhängig von der Ursache: Kann der Herzmuskel nicht mehr stark genug pumpen, leiden Patient:innen an einer Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion – Heart Failure with reduced Ejection Fraction, kurz: HFrEF. Dem gegenüber steht die Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion – Heart Failure with preserved Ejection Fraction, kurz: HFpEF. Dabei pumpt das Herz zwar normal, ist aber zu steif, um die Herzkammern mit genügend Blut zu befüllen.

Um das Ausmaß der Herzbeeinträchtigung abzuschätzen, wird die Ejektionsfraktion als Größe verwendet. Diese bezeichnet den Prozentsatz des Blutvolumens, der von einer Herzkammer während einer Herzaktion ausgeworfen wird - in Bezug auf das Gesamtvolumen der entsprechenden Herzkammer. Eine Ejektionsfraktion von mehr als 55 Prozent gilt als normal. Von einer hochgradigen Einschränkung spricht man, wenn die Auswurfleistung unter 35 Prozent liegt.

Symptome

Eine Herzinsuffizienz beginnt oft schleichend und wird daher anfangs oft nicht erkannt. Denn die Pumpkraft des Herzens lässt erst allmählich nach. Erste Symptome äußern sich unspezifisch: Die Leistungsfähigkeit sinkt, Betroffene sind schneller erschöpft, spüren Atemnot und müssen häufiger Pausen machen. Weitere Symptome sind Müdigkeit, niedriger Blutdruck und Herzrasen. Außerdem kann die Atmung im Schlaf gestört sein. Schließlich kann es zum kardialen Lungenödem („Wasser in der Lunge“) mit schwerster Luftnot und Austritt von Flüssigkeit in die Lungenbläschen kommen.

Ursachen

Eine Herzinsuffizienz kann ganz verschiedene Ursachen haben. Die häufigste Ursache ist die Verkalkung der Herzkranzgefäße, die sogenannte koronare Herzkrankheit. Durch die Verkalkung sind die Gefäße, die den Herzmuskel versorgen, verengt; das Blut kann nicht mehr richtig hindurchfließen. In der Folge wird der Herzmuskel unterversorgt und ist weniger leistungsfähig.

Zu den weiteren Ursachen zählen:

Eine telemedizinische Versorgung kann bei Patient:innen mit fortgeschrittener Herzschwäche zur Lebensverlängerung und zu weniger Krankenhausaufenthalten führen.

Eine telemedizinische Versorgung kann bei Patient:innen mit fortgeschrittener Herzschwäche zur Lebensverlängerung und zu weniger Krankenhausaufenthalten führen.

Risikofaktoren

Neben diesen Ursachen gibt es weitere Risikofaktoren, die das Fortschreiten einer Herzinsuffizienz begünstigen. Ein entscheidender Aspekt für das Auftreten einer Herzinsuffizienz ist das Alter: Personen, die älter als 40 Jahre sind, haben ein erhöhtes Risiko, an Herzschwäche zu erkranken. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko weiter an. 

Zu den weiteren Risikofaktoren zählen:

  • Adipositas
  • körperliche Inaktivität
  • Diabetes mellitus
  • Nierenschwäche
  • starker Alkohol-Konsum

Geschlechterspezifische Unterschiede bei Herzinsuffizienz

Herzinsuffizienz gehört in Deutschland zu den häufigsten Herz-Kreislauf-Erkrankungen und ist einer der wichtigsten Gründe für Krankenhausaufenthalte und Todesfälle. Dabei gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern.

Häufigkeit

Herzinsuffizienz betrifft Frauen und Männer ähnlich häufig, allerdings zu unterschiedlichen Lebenszeiten und in unterschiedlichen Formen: Frauen erkranken häufig erst in höherem Alter an Herzinsuffizienz. Männer sind im Durchschnitt früher betroffen

Typisch ist: Frauen entwickeln häufiger eine Form der Herzschwäche, bei der die Pumpleistung scheinbar normal ist, das Herz sich aber nicht richtig entspannt (Herzinsuffizienz mit erhaltener Pumpfunktion HFpEF). Männer hingegen erkranken häufiger an einer Herzinsuffizienz mit verminderter Pumpkraft (HFrEF) (ESC Guidelines Herzinsuffizienz).

Eine weitere Besonderheit: Frauen mit Herzschwäche leider häufiger an Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck oder Diabetes als Männer. Bei Männern hingegen tritt die Herzinsuffizienz häufig im Zusammenhang mit der koronaren Herzkrankheit auf (Lainščak et al. 2020).

Herzschwäche im Zusammenhang mit Hormonen und Lebensphasen

Frauen sind im Laufe ihres Lebens besonderen hormonellen Veränderungen ausgesetzt, die das Herz beeinflussen können.

Nach den Wechseljahren begünstigt der Rückgang des Hormons Östrogen Gefäßveränderungen, die Entstehung von Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen. Dadurch steigt das Risiko für Herzschwäche deutlich an (Beale et al. 2018).

Nach Schwangerschaftskomplikationen:

Eine Präeklampsie erhöht das spätere Risiko für Herzinsuffizienz um das Vierfache. Auch Schwangerschaftsdiabetes wirkt sich langfristig negativ aus. 

Diese Ereignisse sollten als frühe Warnzeichen für Herzrisiken ernst genommen werden.

Krankenhausaufenthalte

Eine Herzinsuffizienz ist einer der häufigsten Gründe für eine Einweisung ins Krankenhaus. Die Zahl der Krankenhausaufnahmen steigt bei Frauen und Männern stark mit dem Alter an. Frauen werden im Schnitt später im Leben hospitalisiert, weil sie später erkranken. Außerdem werden Frauen wegen einer Herzinsuffizienz seltener ins Krankenhaus eingewiesen als Männer, die an Herzschwäche erkrankt sind: Im Jahr 2023 wurden 381 von 100.00 Frauen in Deutschland wegen einer Herzinsuffizienz hospitalisiert; bei Männern sind es 547 von 100.000.

Insgesamt sind die Krankenhauszahlen in beiden Gruppen hoch und nehmen im höheren Alter deutlich zu: Über 65-Jährige haben eine fast fünffach erhöhte Herzinsuffizienz-Hospitalisationsrate im Vergleich zur Gesamtbevölkerung (Deutscher Herzbericht, Update 2025).

Sterblichkeit

Herzinsuffizienz ist eine ernste Erkrankung mit erhöhter Sterblichkeit: Männer sterben häufiger bereits in jüngeren und mittleren Jahren an den Folgen einer Herzschwäche. Frauen versterben häufiger im hohen Alter, oft im Zusammenhang mit der chronischen Verlaufsform HFpEF. 

Insgesamt ist Herzinsuffizienz bei beiden Geschlechtern eine der häufigsten Todesursachen im höheren Lebensalter (Deutscher Herzbericht, Update 2025).

Ursachen und Risikofaktoren

Bei Frauen ist das Herz oft etwas steifer und weniger elastisch, wodurch es sich schlechter mit Blut füllen kann (Beale et al. 2018).

Nach den Wechseljahren spielt der Rückgang des Hormons Östrogen eine wichtige Rolle: Die Gefäße werden weniger elastisch, der Herzmuskel verändert sich und es können kleine Vernarbungen entstehen. DieFolge: Das Risiko, an einer Herzschwäche zu erkranken, steigt für Frauen mit dem Alter deutlich an (Beale et al. 2018).

Frauen mit Herzinsuffizienz sind oft:

  • älter
  • häufiger von Bluthochdruck betroffen
  • häufiger übergewichtig oder haben Diabetes
  • stärker von Stress, Depression oder Angst betroffen  

Besonders wichtig: Bauchfett und Diabetes erhöhen das Risiko für die häufige Form HFpEF deutlich (Lainščak et al. 2020).

Besondere Formen der Herzinsuffizienz

Neben der Herzinsuffizienz mit erhaltener Pumpfunktion (HFpEF) treten auch die folgenden Herzschwächetypen häufiger oder zum Teil ausschließlich bei Frauen auf:

1. „Broken-Heart-Syndrom“ (Takotsubo-Kardiomyopathie)
 

Diese Form der Herzschwäche betrifft in mehr als 90 Prozent der Fälle Frauen nach den Wechseljahren (Lyon et al. 2021). Auch Männer können daran erkranken; Frauen sind jedoch deutlich häufiger davon betroffen. 

Auslöser ist oft starker emotionaler oder körperlicher Stress, z. B. Trauer, Angst oder ein belastendes Ereignis. Die Beschwerden ähneln den Symptomen bei einem Herzinfarkt wie etwa Brustschmerz oder Luftnot. Die Herzkranzgefäße sind jedoch meist nicht verengt. 

Das „Broken-Heart-Syndrom“ ist inzwischen ein anerkanntes Krankheitsbild und wird in Leitlinien berücksichtigt. Der Name stammt von der besonderen Form des Herzens in der Bildgebung, die an eine japanische Tintenfischfalle („Takotsubo“) erinnert.

Per Echokardiographie lässt sich die Erkrankung eindeutig feststellen: Das „gebrochene Herz“ ist meistens an der Spitze stark aufgeweitet, die Pumpfunktion ist geschwächt. Mögliche Folgen können Rupturen, Herzrhythmusstörungen oder auch Ohnmacht sein. 

„Zur Behandlung ist es wichtig, Betroffene gezielt aus der Stresssituation herauszunehmen – etwa durch die Gabe von beruhigenden Medikamenten oder durch die ambulante oder stationäre Versorgung der Patientinnen.“ 

Dr. Ursula Wilkenshoff

„Zur Behandlung ist es wichtig, Betroffene gezielt aus der Stresssituation herauszunehmen – etwa durch die Gabe von beruhigenden Medikamenten oder durch die ambulante oder stationäre Versorgung der Patientinnen.“ 

Dr. Ursula Wilkenshoff

In vielen Fällen erholt sich das Herz wieder vollständig, wenn der Stress nachlässt. Dennoch ist die Erkrankung nicht harmlos: Es kann zu schweren Komplikationen kommen. Die Sterblichkeit liegt bei etwa 3 bis 5 Prozent pro Jahr (Templin et al. 2015). 

Wichtig: Auch bei „Stress-Symptomen“ sollte immer ein Herzinfarkt ausgeschlossen werden.

2. Herzschwäche durch Krebstherapie
 

Durch Fortschritte in der Krebstherapie überleben immer mehr Patient:innen die Tumorerkrankung – gleichzeitig rücken Folgeerkrankungen nach der Behandlung stärker in den Fokus. Frauen entwickeln während oder nach einer Krebsbehandlung häufiger eine Herzschwäche als Männer (Rassaf et al. 2020).

Mögliche Ursachen sind:

  • Chemotherapie (z. B. durch die Gabe von Anthrazyklinen wie Doxorubicin)
  • Antikörpertherapien (z. B. Trastuzumab bei Brustkrebs)
  • Strahlentherapie im Brustbereich (betrifft v.a. die linke Brust)

Diese Behandlungen können das Herz unter Umständen schädigen und zu einer dauerhaften Schwächung der Pumpleistung führen (Rassaf et al. 2020).

Schäden können mitunter erst Jahre oder Jahrzehnte später auftreten. Das Risiko steigt bei einer Kombination mehrerer Therapien oder vorhandenen Risikofaktoren. 

Die Herzfunktion sollte daher vor, während und nach der Krebstherapie regelmäßig kontrolliert werden. Früh erkannt, kann die Herzschwäche oft gut behandelt werden.

3. Schwangerschaftsbedingte Herzschwäche (peripartale Kardiomyopathie)

Diese seltene, aber potenziell lebensbedrohliche Form der Kardiomyopathie kann im letzten Monat der Schwangerschaft oder in den ersten Monaten nach der Geburt auftreten (Sliwa et al. 2020). Es handelt sich um eine erworbene Herzmuskelerkrankung, die zu einer stark eingeschränkten Pumpfunktion des Herzens führen kann. 

Klassische Symptome sind Kurzatmigkeit, Luftnot, starke Müdigkeit, Herzrasen und Wassereinlagerungen. Da die Beschwerden normalen Schwangerschaftssymptomen ähneln, wird die Erkrankung teilweise erst sehr spät erkannt.

Zu den Risikofaktoren zählen:

  • Präeklampsie (Schwangerschaftsbluthochdruck)
  • Mehrlingsschwangerschaft
  • höheres Alter der Mutter
  • mehrere Geburten
  • Autoimmunerkrankungen

Bei etwa 30 bis 50 Prozent der Frauen erholt sich die Herzfunktion wieder. In schweren Fällen kann die Erkrankung jedoch lebensbedrohlich sein (Vogel et al. 2021).

Bei Beschwerden während oder nach der Schwangerschaft sollte die Herzfunktion daher immer kardiologisch abgeklärt werden. Betroffene benötigen eine engmaschige ärztliche Betreuung.  

Symptome

Die Beschwerden ähneln denen bei Männern, sind bei Frauen aber oft stärker. Dazu gehören etwa Luftnot, Müdigkeit und Wassereinlagerungen. Zusätzlich treten bei Frauen häufiger Depressionen und Angststörungen auf, die die Lebensqualität beeinflussen können (Lam et al. 2019).

Diagnostik

Bei Frauen wird eine Herzschwäche seltener mit objektiven Messwerten diagnostiziert als bei Männern. Ein Grund: Viele Grenzwerte und Studien basieren vor allem auf männlichen Patienten. Deshalb müssen bei Frauen oft sehr deutliche Veränderungen vorliegen, bevor die Diagnose gestellt wird (Lam et al. 2019).

Auch bestimmte Blutwerte (z. B. NT-pro-BNP) sind bei Frauen von Natur aus etwas höher und werden durch Hormone beeinflusst. Das kann die Diagnose zusätzlich erschweren.

Behandlung

Grundsätzlich gilt: Frauen profitieren genauso von den etablierten Therapien wie Männer.

Moderne Medikamente wie SGLT2-Hemmer können das Risiko für Krankenhausaufenthalte und Todesfälle senken (Anker et al. 2021). Allerdings werden Frauen seltener in Studien berücksichtigt und im Alltag oft weniger konsequent behandelt.

Unterschiede bei schwerer Herzinsuffizienz

Patient:innen mit schwerer Herzinsuffizienz benötigen eine spezifische, auf ihre Situation abgestimmte Therapie. Infrage kommen etwa mechanische Kreislaufunterstützungssysteme („Kunstherzen“), die eingesetzt werden, wenn sich das Herz nicht mehr erholen kann. Diese können für viele Patient:innen die Wartezeit auf ein Spenderherz überbrücken.

Bei Patient:innen mit schwerer Herzinsuffizienz stellt eine Herztransplantation oft die bestmögliche Behandlung dar. 

Studien zeigen jedoch, dass es deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt.

Geschlechterspezifische Unterschiede bei der Behandlung schwerer Herzinsuffizienz

Zugang zu Therapien

Auffällig ist, dass Frauen seltener an spezialisierte Herzinsuffizienz-Zentren überwiesen und seltener für eine Transplantation gelistet werden als Männer (Donald et al. 2026).

Eine große US-amerikanische Studie zeigt: Nur etwa 26,6 Prozent der Patient:innen, die an solche spezialisierten Zentren für eine Therapie überwiesen wurden, waren Frauen. Dabei machten Frauen mit 54 Prozent insgesamt mehr als die Hälfte der Todesfälle durch Herzinsuffizienz aus.

Trotz dieser hohen Krankheitslast erhalten Frauen seltener fortgeschrittene Therapien: Nur etwa 21 Prozent der LVAD-Implantationen (linksventrikuläre mechanische Herzunterstützungssysteme) betreffen Frauen, und rund 25 Prozent der Patient:innen auf Herztransplantations-Wartelisten sind Frauen (DeFilippis et al. 2023). 

Frauen sind in Studien zu modernen Herzunterstützungssystemen deutlich seltener vertreten als Männer. Daten zeigen außerdem, dass Frauen nach dem Einsatz solcher Systeme im Durchschnitt schlechtere Überlebenschancen haben. Ein wichtiger Grund dafür ist, dass Frauen diese Therapien oft erst spät im Krankheitsverlauf erhalten – also dann, wenn die Herzschwäche bereits sehr weit fortgeschritten ist (Quelle: International Society for Heart and Lung Transplantation (ISHLT) Register; zusammengefasst in: Magnussen et al., 2018).

„Männer werden häufig als kränker und dringender für eine Transplantation eingeschätzt als Frauen – und zwar von Haus- und Fachärzt:innen gleichermaßen.”

PD Dr. Isabell Just-Lauer

„Männer werden häufig als kränker und dringender für eine Transplantation eingeschätzt als Frauen – und zwar von Haus- und Fachärzt:innen gleichermaßen.”

PD Dr. Isabell Just-Lauer

„Frauen werden später als Männer für eine Herztransplantation gelistet und insgesamt seltener transplantiert. Sie sind häufiger Organspenderinnen als Empfängerinnen.“ 

Dr. Julia Lueg 

Eine lächelnde Medizinerin trägt einen weißen Kittel über blauer Kleidung. Sie steht in einem modernen Flur mit großen Fenstern im Hintergrund. Ihr freundlicher Gesichtsausdruck vermittelt Offenheit und Vertrauen.
Eine lächelnde Medizinerin trägt einen weißen Kittel über blauer Kleidung. Sie steht in einem modernen Flur mit großen Fenstern im Hintergrund. Ihr freundlicher Gesichtsausdruck vermittelt Offenheit und Vertrauen.

„Frauen werden später als Männer für eine Herztransplantation gelistet und insgesamt seltener transplantiert. Sie sind häufiger Organspenderinnen als Empfängerinnen.“ 

Dr. Julia Lueg 

Bei der Wahl eines Spenderherzens ist das Geschlecht übrigens nicht primär entscheidend. Wichtiger ist, dass Größe und Leistungsfähigkeit des Herzens zum Körper der empfangenden Person passen (Predicted Heart Mass Ratio). Spenderherzen können daher unabhängig vom Geschlecht eingesetzt werden, wenn das Verhältnis stimmt.

Frauen werden außerdem seltener in strukturierte Behandlungsprogramme für Herzinsuffizienz (Disease-Management-Programme) aufgenommen und erhalten seltener Empfehlungen für Bewegungs- oder Rehabilitationsprogramme. Das gilt auch dann, wenn sie stärkere Beschwerden haben und sich im Alltag stärker eingeschränkt fühlen als Männer (Dewan et al. 2019).

Herztransplantation: Voraussetzungen, Ergebnisse und Nachsorge

Herzschwäche tritt bei Frauen im Durchschnitt etwa fünf bis zehn Jahre später auf als bei Männern. Im höheren Alter kann es so passieren, dass Frauen seltener für eine Herztransplantation infrage kommen. Das hängt weniger mit einem festen Grenzwert zusammen, ab wann man „zu alt“ für eine Transplantation ist, sondern mit einer individuellen medizinischen Bewertung, bei der biologisches Alter, Begleiterkrankungen und der allgemeine Gesundheitszustand berücksichtigt werden.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist das Immunsystem: Durch Schwangerschaften können Frauen Antikörper gegen fremde Gewebemerkmale (sogenannte HLA-Antikörper) entwickeln. Diese erschweren es, ein passendes Spenderorgan zu finden, da die Gefahr einer Abstoßungsreaktion erhöht ist. Dadurch kann sich die Wartezeit auf ein Spenderherz verlängern.

Nach einer Herztransplantation sind die langfristigen Überlebenschancen für Frauen und Männer insgesamt ähnlich gut. Allerdings gibt es Unterschiede im Verlauf: In den ersten Monaten nach der Operation haben Frauen ein etwas höheres Risiko, dass das neue Herz vom Körper abgestoßen wird. Langfristig haben sie jedoch bessere Überlebensraten als Männer, etwa weil Abstoßungsreaktionen des Spenderherzens spürbar sinken (Moayedi et al. 2019).

Medikamente zur Unterdrückung des Immunsystems (Immunsuppressiva) wirken bei Frauen und Männern grundsätzlich gleich. Sie werden individuell angepasst und regelmäßig über Blutwerte kontrolliert, sodass Unterschiede im Körperbau eine untergeordnete Rolle spielen. Im Gegensatz zu vielen anderen Medikamenten sind Immunsuppressiva sogenannte „Spiegelmedikamente“, die nach dem Plasmaspiegel gesteuert werden. Unterschiede in der Körperzusammensetzung von Männern und Frauen sind daher in diesem Fall nicht relevant.

Ein besonderes Thema für Frauen ist eine mögliche Schwangerschaft nach der Transplantation. Diese muss sehr sorgfältig geplant und eng medizinisch begleitet werden. Das DHZC arbeitet hier sehr eng mit der Geburtsmedizin an der Charité zusammen, um Schwangere interdisziplinär und individuell zu betreuen. 

„Auch Herztransplantierte können schwanger werden. Wichtig ist dabei eine enge medizinische Betreuung vor, während und nach der Geburt. Sobald ein Kinderwunsch besteht, sollte frühzeitig ein ärztliches Gespräch erfolgen – auch, um die Medikation rechtzeitig anzupassen.“

PD Dr. Isabell Just-Lauer

„Auch Herztransplantierte können schwanger werden. Wichtig ist dabei eine enge medizinische Betreuung vor, während und nach der Geburt. Sobald ein Kinderwunsch besteht, sollte frühzeitig ein ärztliches Gespräch erfolgen – auch, um die Medikation rechtzeitig anzupassen.“

PD Dr. Isabell Just-Lauer

In den ersten Jahren nach der Transplantation wird von einer Schwangerschaft in der Regel abgeraten, da das Risiko für Mutter und Kind zu hoch ist. 

Auch Frauen mit einem mechanischen Kreislaufunterstützungssystem (z. B. einem VAD) sollten aus medizinischer Sicht auf eine Schwangerschaft verzichten, da diese mit erheblichen gesundheitlichen Risiken für Mutter und Kind verbunden ist. Dazu zählen unter anderem ein erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel, Blutungen und Komplikationen durch die notwendige Blutverdünnung.

Fazit

Herzinsuffizienz tritt bei beiden Geschlechtern häufig auf, wird aber bei Frauen oft später erkannt und weniger gezielt behandelt.

Wichtig ist deshalb:

  • Risikofaktoren frühzeitig erkennen
  • Beschwerden und Auffälligkeiten ernst nehmen
  • regelmäßige Kontrollen wahrnehmen, vor allem bei Risikopatientinnen (etwa bei Frauen nach einer Krebsbehandlung oder nach Schwangerschaftsbluthochdruck) 

Elektrokardiogramm (EKG)

Per EKG lässt sich die elektrische Aktivität des Herzens messen. Die Herzaktion wird in Form von Kurven erfasst. Damit liefert das EKG zuverlässige Informationen über den Gesundheitszustand des Herzens. 


(Bild: DHZC)

Elektrokardiogramm (EKG)

Per EKG lässt sich die elektrische Aktivität des Herzens messen. Die Herzaktion wird in Form von Kurven erfasst. Damit liefert das EKG zuverlässige Informationen über den Gesundheitszustand des Herzens. 


(Bild: DHZC)

Diagnostik

Die primäre Diagnose wird in einer Kombination aus klinischen Untersuchungen, der Echokardiographie und bestimmten Laborwerten gestellt:

  • Im Labor lässt sich der NT-Pro-BNP-Wert der Patient:innen bestimmen. NT-Pro-BNP („N-terminales Pro-B-Typ Natriuretisches Peptid“) ist ein Hormon, das im Herzen gebildet und freigesetzt wird, wenn der Druck im Herzen steigt. Ein erhöhter NT-Pro-BNP-Wert kann auf eine Herzinsuffizienz hindeuten.
  • Ultraschalluntersuchungen des Herzens (Echokardiographie): Bei der Echokardiographie werden über einen sogenannten Schallkopf Ultraschallwellen ausgesendet und vom Körpergewebe entweder „verschluckt“ oder zurückgeworfen. Mittels Ultraschall werden der Herzmuskel, die Herzklappen und die großen Gefäße dargestellt.
  • Elektrokardiogramm (EKG): Das EKG bezeichnet die Messung der elektrischen Aktivität des Herzens. Die Herzaktion wird in Form von Kurven aufgezeichnet. So erhält die Ärztin bzw. der Arzt Informationen über den Gesundheitszustand des Herzens, denn die Bildung und Ausbreitung der elektrischen Erregung ist bei vielen Krankheiten verändert. 
  • In Einzelfällen kann eine Computertomographie (CT)  oder  Magnetresonanztomographie (MRT)  des Herzens notwendig sein.
  • Herzkatheteruntersuchungen: Als „Herzkatheter“ wird eine Untersuchung des Herzens, insbesondere der Herzkranzgefäße und der Herzkammern bezeichnet. Die Ärztin oder der Arzt kann dabei mithilfe eines dünnen Kunststoffschlauches (Katheter) sowie unter Verwendung von Kontrastmittel die Herzkranzgefäße sowie die Herzkammern auf einem Röntgenbildschirm sichtbar machen, um so eventuelle Durchblutungsstörungen des Herzens oder Störungen der Pumpkraft zu sehen. 

Therapie

Am DHZC bieten wir das gesamte Spektrum moderner diagnostischer und therapeutischer Möglichkeiten der Kardiologie, der Kinderkardiologie und der Herzchirurgie an. Dabei arbeiten wir gemeinsam mit vielen Kliniken und ambulanten Praxen in Berlin und Brandenburg zusammen und haben das Berliner Herzinsuffizienz-Programm aufgebaut. Außerdem fungieren wir als überregionales Herzinsuffizienz-Zentrum für Berlin und konnten einrichtungsübergreifende interdisziplinäre Fallbesprechungen, gemeinsame Standards bei Diagnostik und Therapie sowie Initiativen zur Fort- und Weiterbildung von ärztlichem und pflegerischem Personal gemeinsam etablieren. So sollen neue Maßstäbe im Bereich der Herzinsuffizienz-Behandlung gesetzt werden.

In unserer Klinik stehen sämtliche modernen Verfahren der kardiovaskulären Diagnostik und Therapie zur Verfügung (einschließlich MRT, CT, Elektrophysiologie, Herzkatheterverfahren zur Behandlung von Herzkranzgefäßen und Herzklappen, Schrittmacher-Implantation, chirurgische Verfahren einschließlich Bypasschirurgie, Klappenchirurgie, mechanische Kreislaufunterstützung und Herztransplantation).

Kunstherzen

Zur Kreislaufunterstützung bieten wir mechanische Kreislaufunterstützungssysteme an. Man unterscheidet zwischen Kurz- und Langzeitsystemen.

Kurzzeitsysteme

Bei Kurzzeitsystemen liegt die eigentliche Pumpe außerhalb des Körpers. Dabei werden Herz- und Lungenfunktionen kurzfristig unterstützt, um eine Unterversorgung des Gehirns zu verhindern. Pumpsysteme versorgen den Körper mit Blut, entlasten das Herz und unterstützen den Blutkreislauf. Patient:innen mit diesen Systemen können mobilisiert werden, sind aber auf das Krankenhaus angewiesen.

Langzeitsysteme

Wenn das Herz sich nicht erholen kann oder eine Erholung länger dauert, werden ventrikuläre Unterstützungssysteme – also Langzeitsysteme – eingesetzt. Diese „Kunstherz-Systeme“ bestehen aus einer kleinen Pumpe, die die Chirurgin oder der Chirurg direkt am Herz der Patientin oder des Patienten einsetzt. Die meisten Patient:innen mit Kunstherz können ein weitgehend normales Leben führen. Mehr als die Hälfte von ihnen steht auf der Warteliste für ein Spenderherz. Mit bisher über 3.400 Kunstherz-Implantationen betreibt das DHZC unter Leitung von Prof. Evgenij Potapov das größte Kunstherz-Programm der Welt.

Kunstherzen

Langzeit-Unterstützungssysteme, sogenannte Kunstherzen, werden eingesetzt, wenn sich das Herz nicht erholen kann.

Kunstherzen

Langzeit-Unterstützungssysteme, sogenannte Kunstherzen, werden eingesetzt, wenn sich das Herz nicht erholen kann.

Herzinsuffizienz-Zentrum des DHZC

Das Deutsche Herzzentrum der Charité ist das überregionale Herzinsuffizienz-Zentrum Berlins. Dies ist nach den Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) zertifiziert. In unserer Ambulanz für Schwere Herzinsuffizienz und Kardiomyopathien und auf unserer zertifizierten Herzinsuffizienzstation sind wir spezialisiert auf die Diagnostik und Therapie der Herzinsuffizienz. Wir betreuen dabei sowohl Patient:innen mit häufigen Ursachen (z.B. dilatative Kardiomyopathie, schwere Herzinfarkte) als auch solche mit eher ungewöhnlichen Diagnosen (z.B. Speichererkrankungen oder entzündliche Herzmuskelerkrankungen einschließlich kardiale Amyloidose und Myokarditis).

Unser Angebot richtet sich individuell nach der Situation der Patient:innen. Wir behandeln sowohl Patient:innen, bei denen erstmals eine Herzschwäche oder Herzmuskelerkrankung festgestellt wurde und die bisher nicht kardiologisch betreut werden, als auch Patient:innen, die schon lange an einer Herzerkrankung leiden und entsprechend kardiologisch behandelt werden. Verschlechtert sich ihr Gesundheitszustand trotz der Behandlung, prüfen wir weitere therapeutische Möglichkeiten wie katheterbasierte und chirurgische Optionen. Auch bei Patient:innen mit einer schweren Herzerkrankung leiten wir spezielle Behandlungsmethoden ein – bis zur mechanischen Kreislaufunterstützung oder Organtransplantation.

Über das DHZC und die Charité hinaus haben die Spezialist:innen der beiden Zentren das Berliner Herzinsuffizienz-Programm (BeHIP) ins Leben gerufen. BeHIP hat sich zum Ziel gesetzt, die Versorgung von Patient:innen mit Herzinsuffizienz in Berlin und Umgebung gemeinsam mit anderen Kliniken und Praxen durch eine Reihe von Maßnahmen zu verbessern. Dazu gehören u.a. eine Vernetzung von ambulanten und stationären Gesundheitseinrichtungen, die Durchführung von Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen sowohl für Ärzt:innen als auch für Pflegende (z.B. zur Heart Failure Nurse) sowie Schulungen für Patient:innen und deren Angehörige.

Darüber hinaus werden im Transsektoralen Herzinsuffizienznetzwerk Berlin Südwest-Brandenburg Patientinnen und Patienten mit chronischer Herzschwäche gemeinsam mit niedergelassenen kardiologischen Schwerpunktpraxen und Hausärzten der Region umfassend betreut und erhalten in kostenfreien Schulungsangeboten wertvolle Informationen zum Umgang mit ihrer Erkrankung im Alltag. das Netzwerk ist an der DHZC-Klinik für Kardiologie, Angiologie und Intensivmedizin am Campus Benjamin Franklin angesiedelt. Ansprechpartnerinnen sind Prof. Dr. Bettina Heidecker (Oberärztin und Leitung der Herzinsuffizienz- und Kardiomyopathie-Sprechstunde am CBF) und die zertifizierte Herzinsuffizienzschwester Daniela Hinrichs.

Herzinsuffizienz-Selbstcheck

Sie leiden unter Herzinsuffizienz? Unser Herzschwäche-Selbstcheck unterstützt Sie beim Umgang mit der Erkrankung. Machen Sie den Test!

Eine Hand mit einem Stift füllt ein Formular aus. Auf dem Formular sind mehrere Kästchen zum Ankreuzen abgebildet. Der Fokus liegt auf dem aktiven Schreiben und dem Formular.
Eine Hand mit einem Stift füllt ein Formular aus. Auf dem Formular sind mehrere Kästchen zum Ankreuzen abgebildet. Der Fokus liegt auf dem aktiven Schreiben und dem Formular.

Sie leiden unter Herzinsuffizienz? Unser Herzschwäche-Selbstcheck unterstützt Sie beim Umgang mit der Erkrankung. Machen Sie den Test!

Herzsport bei Herzinsuffizienz

Patient:innen, die an Herzschwäche leiden, können grundsätzlich Sport machen. Wichtig ist, dass sie vorab Rücksprache mit ihrer behandelnden Ärztin bzw. ihrem behandelnden Arzt halten. Sportarten, die für Patient:innen mit Herzinsuffizienz infrage kommen, sind unter anderem Walken oder Radfahren. Bei einem akuten Infekt, Brustschmerzen, Luftnot oder Schwindel sollten Herzinsuffizienz-Patient:innen jedoch auf Sport verzichten.

Begleitend zur kardiologischen Behandlung eignet sich Herzsport als Rehabilitationsmaßnahme. Die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit der Patient:innen kann dadurch deutlich steigen. Wichtig ist, dass neben der Übungsleiterin oder dem Übungsleiter auch immer ein:e Mediziner:in anwesend ist. Herzsport wird ärztlich verordnet und von den Krankenkassen finanziell gefördert. Am DHZC wird Herzsport für schwer Herzinsuffiziente und Patient:innen mit Kunstherz-Systemen im Rahmen einer Studie angeboten. In Kleingruppen von maximal 7 Personen wird einmal pro Woche trainiert. Das Training umfasst unter anderem Gymnastik- und Koordinationsübungen, Ausdauertraining und Entspannungsübungen.

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Herzsport

Am DHZC können Patient:innen mit Herzinsuffizienz einmal pro Woche in Kleingruppen trainieren. Auf dem Trainingsplan stehen unter anderem Gymnastik- und Koordinationsübungen, Ausdauertraining und Entspannungsübungen.

(Bild: DHZC)

Herzsport

Am DHZC können Patient:innen mit Herzinsuffizienz einmal pro Woche in Kleingruppen trainieren. Auf dem Trainingsplan stehen unter anderem Gymnastik- und Koordinationsübungen, Ausdauertraining und Entspannungsübungen.

(Bild: DHZC)


Die Autor:innen

Prof. Dr. med. Bettina Heidecker | Leitende Ärztin, Herzinsuffizienz und Kardiomyopathien, Leitung des Bereichs Magnetokardiografie, Fachärztin für Kardiologie und Innere Medizin

Prof. Dr. med. Bettina Heidecker ist Oberärztin Kardiologie an der DHZC-Klinik für Kardiologie, Angiologie und Intensivmedizin am Campus Benjamin Franklin. Sie ist Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie und leitet den Bereich Herzinsuffizienz und Kardiomyopathien sowie den Bereich Magnetokardiografie.

Zum Lebenslauf

PD Dr. med. Isabell Just-Lauer | Oberärztin

Die Kardiologin PD Dr. Isabell Just-Lauer ist Oberärztin für den Bereich Herzinsuffizienz an der Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie des Deutschen Herzzentrums der Charité (DHZC).

Prof. Dr. med. Felix Schönrath | Leitender Oberarzt Herzinsuffizienz und Herztransplantation CVK

Der Kardiologe Prof. Dr. med. Felix Schönrath verantwortet als Leitender Oberarzt den Bereich Herzinsuffizienz und Herztransplantation an der Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie des Deutschen Herzzentrums der Charité (DHZC).