Transkatheter-Aortenklappenimplantation TAVI
Was ist eine TAVI?
TAVI steht für Transkatheter-Aortenklappenimplantation (im Englischen: „Transcatheter Aortic Valve Implantation“) und ist ein minimalinvasives Verfahren zur Behandlung der Aortenklappenstenose. Dabei wird die neue Aortenklappe schonend und risikoarm über einen Katheter eingesetzt. Diese Methode wird in der Regel bei Patient:innen angewendet, die aufgrund eines erhöhten Risikos für Komplikationen nicht für eine Operation am offenen Herzen infrage kommen.
Das TAVI-Verfahren ermöglicht es, eine neue Herzklappe zu implantieren, ohne dass der Brustkorb geöffnet werden muss. Auch der Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine ist nicht notwendig. Das TAVI-Programm am DHZC gehört zu den größten weltweit. An unserer Klinik werden jedes Jahr mehr als 1.300 TAVI-Eingriffe durchgeführt.
Der heute wichtigste und am häufigsten durchgeführte kathetergestützte Herzklappeneingriff ist die Transkatheter-Aortenklappenimplantation (TAVI). Dabei wird die Aortenklappe durch eine Prothese ersetzt, die über ein Gefäß - meist die Leistenarterie - zum Herzen geführt wird.
(Bild: Edwards Lifesciences LLC)

Wann wird eine TAVI durchgeführt?
Bei Patient:innen mit einer verengten Aortenklappe, die den Blutfluss aus dem Herzen behindert (Aortenklappenstenose), muss die Aortenklappe ersetzt werden. Diese Erkränkung lässt sich nicht mit Medikamenten behandeln.
Die Aortenklappe kann entweder chirurgisch oder kathetergestützt per TAVI ersetzt werden. Eine TAVI eignet sich in diesen Fällen:
- Bei Patient:innen ab 70 Jahren wird eine TAVI bevorzugt in Betracht gezogen, sofern die Anatomie geeignet ist, das Risiko für Komplikationen als niedrig eingeschätzt wird und ein sinnvolles Langzeitkonzept in der Behandlung der Aortenklappenerkrankung vorliegt.
- Bei Patient:innen mit Vorerkrankungen: Eine TAVI wird bei Personen mit chronischen Krankheiten wie COPD, Nierenversagen oder Diabetes durchgeführt, weil diese Erkrankungen das Operationsrisiko erhöhen.
- Bei Patient:innen mit reduzierter Lebenserwartung: Eine TAVI ist empfehlenswert, wenn eine herkömmliche Operation als zu belastend eingeschätzt wird.
Vergleich mit dem chirurgischen Aortenklappenersatz
Eine Operation am offenen Herzen mit Spaltung des Brustbeins bleibt der Standard bei jüngeren, gesünderen Patient:innen, da biologische Herzklappenprothesen zum Teil nach etwa zehn bis 15 Jahren ersetzt werden müssen. Ein chirurgischer Aortenklappenersatz kann entweder über eine komplette Brustbeineröffnung oder minimalinvasiv durch eine partielle Brustbeineröffnung oder einen seitlichen Zugang am vorderen rechten Brustkorb durchgeführt werden. Bei dieser Methode kommt die Herz-Lungen-Maschine zum Einsatz. Die erkrankte Herzklappe wird samt Verkalkungen sorgfältig entfernt und anschließend wird eine Herzklappenprothese eingenäht.
Höchste Qualität
Das TAVI-Programm des DHZC wird im aktuellen AOK-Gesundheitsnavigator erneut mit der bestmöglichen Bewertung ausgezeichnet. Damit bestätigt eine unabhängige Auswertung die sehr gute Behandlungsqualität des DHZC bei der kathetergestützten Aortenklappenimplantation.

Ablauf einer TAVI
Vorbereitung:
Vor dem Eingriff wird eine umfassende Untersuchung durchgeführt, darunter Herz-Ultraschall (Echokardiographie), CT-Scans und Herzkatheteruntersuchungen.
Durchführung:
Über einen Herzkatheter dehnt die Ärztin bzw. der Arzt zunächst die erkrankte Klappe mit einem Ballon auf. Anschließend wird – ebenfalls über den Katheter – eine zusammengefaltete biologische Herzklappe an die Stelle der alten Klappe gesetzt. Die alte Herzklappe wird in die Wand der Aorta gedrückt und die neue Klappe spannt sich nach Zurückziehen des Katheters auf. Sie ist in einem Drahtgerüst verankert, das sich beim Aufspannen an der richtigen Stelle verhakt.
Mögliche Zugänge:
Der Katheter wird meist über einen kleinen Einschnitt an der Leiste über Leistenarterie und Aorta bis ins Herz vorgeschoben (transfemoral). Falls die Leistenarterien zu klein oder die Hauptschlagadern schwer verkalkt sind, wird die Klappe über andere Gefäße (z.B. Schlüsselbeinarterie, Halsschlagader) oder über die Herzspitze eingeführt (transapikal).
Dauer:
Der Eingriff dauert in der Regel weniger als eine Stunde und erfolgt meist unter örtlicher Betäubung.
Hinter dem Kürzel TAVI steht eine faszinierende Methode moderner Herzmedizin: Der Ersatz einer erkrankten Aortenklappe über einen Katheter, also ohne eine Operation am offenen Herzen.
Nach dem Eingriff: Genesung und Nachsorge
- Überwachung: Nach einer TAVI werden Patient:innen kurzfristig auf der Überwachungsstation überwacht.
- Mobilisation: Bereits nach einem Tag können die meisten Patient:innen aufstehen und leichte körperliche Aktivitäten ausführen.
- Rehabilitation: Es wird oft eine kardiologische Rehabilitation empfohlen, um die Herzfunktion zu stärken und die Genesung zu fördern.
- Langfristige Kontrolle: Regelmäßige Untersuchungen sind notwendig, um die Funktion der neuen Herzklappe zu überwachen und mögliche Komplikationen frühzeitig zu erkennen.
Vorteile einer TAVI
- Minimalinvasiver Eingriff: Der Brustkorb der Patientin bzw. des Patienten muss nicht geöffnet werden, was insgesamt risikoärmer ist und zu einer schnelleren Genesung führt. Außerdem ist keine Vollnarkose notwendig.
- Kürzere Klinkaufenthalte: Patient:innen können häufig wenige Tage nach dem Eingriff aus dem Krankenhaus entlassen werden.
- Schnellere Erholung: Die Rehabilitation nach einer TAVI verläuft in der Regel schneller als nach einer Operation.
- Weniger Komplikationen: Das Risiko für Blutungen, Gefäßverletzungen und Infektionen sinkt. Davon profitieren vor allem ältere Patient:innen. Dennoch kann es unter Umständen beim Einführen des Katheters über die Arterien zu Blutungen kommen.
Verglichen mit dem chirurgischen Aortenklappenersatz ist eine Transkatheter-Aortenklappenimplantation (TAVI) für gewisse Patientengruppen risikoärmer und schonender. Patient:innen erholen sich nach dem Eingriff in der Regel schnell und können oft schon nach wenigen Tagen das Krankenhaus verlassen.

Mögliche Risiken
Wie bei jedem medizinischen Eingriff lassen sich Komplikationen nicht vollständig ausschließen. Während bzw. nach einer TAVI kann es unter Umständen zu diesen Komplikationen kommen:
- Blutungen oder Gefäßverletzungen: Diese können vor allem dann auftreten, wenn der Katheter über die Arterien eingeführt wird.
- Herzrhythmusstörungen: Einige Patient:innen benötigen nach dem Eingriff einen Herzschrittmacher.
- Schlaganfall: Ein geringes Risiko besteht durch Blutgerinnsel oder Kalkablagerungen.
- Prothesenversagen: Die künstliche Klappe kann unter Umständen versagen, sodass eine zweite Prozedur erforderlich wird. Dies passiert jedoch sehr selten.
Das TAVI-Programm am DHZC
Das DHZC gilt nach Fallzahlen als eines der größtenTAVI-Zentren der Welt. Am DHZC werden TAVI-Eingriffe bereits seit 2008 durchgeführt. Seitdem hat sich das Programm zu einem der zentralen Schwerpunkte des Herzzentrums entwickelt. Allein im Jahr 2025 wurden am DHZC knapp 1.300 TAVI-Prozeduren vorgenommen. Für 2026 liegt die aktuelle Hochrechnung derzeit bei rund 1.400 Eingriffen. Insgesamt wurden am heutigen DHZC mehr als 14.000 Patient:innen mit einer kathetergestützten Aortenklappenimplantation behandelt.
Diese Eingriffe werden in der Einheit „Structural Heart Interventions Program” (SHIP) am DHZC gebündelt und klinikübergreifend durchgeführt. Im interdisziplinären SHIP-Team werden sämtliche kathetergestützte Eingriffe bei Patient:innen mit Herzklappenfehlern geplant und umgesetzt.
Die TAVI-Eingriffe werden stets von erfahrenen Kardiolog:innen und Herzchirurg:innen gemeinsam im sogenannten "Heart-Team" geplant und vorgenommen.
Hierzu stehen drei hochmoderne Hybrid-Operationssäle zur Verfügung, die zugleich die Möglichkeiten eines Herzkatheterlabors (bewegliche Röntgenanlage) und die Ausstattung eines Operationssaals bieten. Bei Komplikationen können im Hybrid-OP sofortige herzchirurgische Maßnahmen ergriffen werden.
Transkathetertherapie anderer Herzklappen
Auch die Therapie der anderen Herzklappen kann über einen Kathetereingriff erfolgen. Am DHZC führen wir im „Structural Heart Interventions Program” (SHIP) alle kathetergestützten Herzklappeneingriffe durch. Dazu zählen neben der TAVI unter anderem diese Behandlungen:
TMVI – Transkatheter-Mitralklappen-Eingriffe
Unser Leistungsspektrum umfasst Edge-to-Edge-Repair-Verfahren, Anuloplastien sowie sämtliche Optionen zum Transkatheterersatz der Mitralklappe – sowohl bei nativer Erkrankung als auch nach bereits erfolgter chirurgischer Rekonstruktion.
TTVI – Transkatheter-Trikuspidalklappen-Eingriffe
Auch zur Rekonstruktion und zum Ersatz der Trikuspidalklappe stehen am DHZC sämtliche moderne Transkatheterverfahren zur Verfügung.
Besondere Indikationen
Dank breiter herzchirurgischer und kardiologischer Expertise sind am DHZC auch spezialisierte Transkatheterbehandlungen möglich, wie etwa der temporäre Einsatz von mechanischer Kreislaufunterstützung, der perkutane Anschluss einer Herz-Lungen-Maschine sowie perkutane Herzklappeneingriffe nach Herztransplantation oder für Patient:innen mit Herzunterstützungssystemen.
Beim TAVI-Verfahren wird über einen Katheter eine zusammengefaltete biologische Herzklappe an die Stelle der alten Klappe gesetzt.
(Bild: DHZC/Külker)

Forschung zu geschlechterspezifischen Unterschieden
TAVI-Studie: Frauen erleben mehr Belastungen vor und nach dem Eingriff – und benötigen eine angepasste Versorgung
Psychosoziale Unterstützungsangebote und engmaschige Kontrollen können den Behandlungserfolg verbessern
Die Transkatheter-Aortenklappenimplantation (TAVI) ist ein etabliertes, minimalinvasives Verfahren zur Behandlung einer verengten Aortenklappe. Wie fühlen sich Frauen und Männer vor und nach dem Eingriff, und welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Behandlung? Diese Frage haben DHZC-Forscher:innen in einer Studie untersucht. Sie konnten eindeutige geschlechtsspezifische Unterschiede feststellen – Frauen waren vor dem Eingriff ängstlicher als Männer und hatten auch nach der TAVI häufiger Beschwerden: Sie waren länger im Krankenhaus, hatten größere Probleme bei Alltagsaufgaben wie Gehen und Einkaufen, fühlten sich hilfloser und zeigten verstärkt depressive Symptome.
Die Ergebnisse rücken die Bedeutung einer individuellen Therapie in den Mittelpunkt. „Unsere Auswertungen zeigen, dass Frauen rund um eine TAVI oft angepasste Unterstützungsangebote brauchen als Männer. Mehr Aufmerksamkeit in der Nachsorge und gezielte psychologische Begleitung – vor und nach dem Eingriff – können helfen, Ängste zu verringern und mehr Sicherheit zu geben. Diese Unterschiede sollten im Klinikalltag stärker berücksichtigt werden“, sagt Dr. Tharusan Thevathasan, Arzt und Forscher an der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Intensivmedizin am Campus Benjamin Franklin und Erstautor der Studie.
Frauen gingen in der Studie häufig mit ungünstigeren Voraussetzungen in den Eingriff und erholten sich danach auch schlechter als Männer.
So berichteten die untersuchten Frauen vor der TAVI deutlich häufiger über Ängste und Unsicherheiten. Gleichzeitig lebten sie öfter allein oder hatten weniger soziale Unterstützung; viele von ihnen waren verwitwet. Diese Faktoren können den Umgang mit der Erkrankung zusätzlich erschweren.
Auch rund 90 Tage nach dem Eingriff zeigten sich Unterschiede: Frauen hatten im Durchschnitt
- längere Krankenhausaufenthalte
- mehr Einschränkungen im Alltag, etwa beim Gehen oder Einkaufen
- sowie häufiger Gefühle von Hilflosigkeit oder depressive Verstimmungen.
Komplikationen, die unmittelbar nach der TAVI aufgetreten sind – etwa Blutungen oder Herzrhythmusstörungen – unterschieden sich hingegen nicht signifikant zwischen den Geschlechtern. Auch der generelle Gesundheitsstatus nach dem Eingriff war vergleichbar.
Die Studie zeigt, dass Frauen vor dem Eingriff ängstlicher sind und auch danach größere Sorgen, Belastungen und Gefühle von Hilflosigkeit haben als Männer. Mit geschlechtsspezifischen Behandlungskonzepten können diese Ängste abgefedert werden. Dazu gehören etwa:
- eine verständliche und anschauliche Aufklärung über Ablauf, Ziele und Risiken einer TAVI
- eine frühzeitige und kontinuierliche psychologische Unterstützung: von der Patientenaufnahme über die Nachsorge im Krankenhaus bis zur Entlassung und Rückkehr in den Alltag
- engmaschige ambulante Kontrollen nach dem Eingriff zur frühzeitigen Erkennung von körperlichen und seelischen Belastungen
- spezielle Unterstützungsangebote wie ein TAVI-Netzwerk, bei dem Patient:innen, die schon eine TAVI hinter sich haben, Personen mit einem bevorstehenden Eingriff beraten und begleiten
TAVI-Patient:innen werden am DHZC im „Structural Heart Interventions Program“ (SHIP) von interdisziplinären Heart-Teams versorgt.
„Unsere Studienergebnisse verdeutlichen: Eine „Einheitsbehandlung“ wird den unterschiedlichen Bedürfnissen nicht gerecht. Angebote zur gezielten psychologischen Unterstützung, engmaschigen Nachsorge und individuellen Betreuung können entscheidend dazu beitragen, den Behandlungserfolg einer TAVI bei Frauen zu verbessern und die Lebensqualität nachhaltig zu stärken.“
Dr. Tharusan Thevathasan

In der Studie wurden insgesamt 299 Patient:innen untersucht, bei denen am DHZC eine TAVI durchgeführt wurde – davon 161 Männer und 138 Frauen. Die Proband:innen waren im Durchschnitt 81 Jahre alt.
Das Besondere der Studie: Statt sich auf „harte“ Endpunkte wie die Mortalität zu konzentrieren, nimmt die Untersuchung „weiche“ Endpunkte in den Blick. Im Mittelpunkt stehen von den Patient:innen berichtete Bewertungen ihres Gesundheitszustands, ihrer Symptome und Lebensqualität (sogenannte Patient-Reported Outcomes ,PROs) vor und bis zu 90 Tage nach der TAVI. Ergänzend wurden auch Komplikationen nach dem Eingriff und der Gesundheitsstatus der Patient:innen erhoben.
Fragen und Antworten / FAQ
Wie lange dauert eine TAVI?
Der Eingriff dauert in der Regel weniger als eine Stunden und erfolgt meist unter örtlicher Betäubung.
Wie lange hält eine TAVI?
Zehnjahresdaten zeigen, dass TAVI-Prothesen innerhalb dieses Zeitraums genauso gut halten wie chirurgisch eingesetzte, biologische Herzklappen.
Für wen ist eine TAVI geeignet?
Der Eingriff eignet sich für Patient:innen mit einer verengten Aortenklappe (Aortenklappenstenose), die älter als 75 Jahre sind, Vorerkrankungen wie COPD, Nierenversagen oder Diabetes haben oder insgesamt zu schwach für einen chirurgischen Eingriff sind. Für diese Patient:innen wär eine herkömmliche Operation zu belastend und riskant.
Wie gefährlich ist eine TAVI?
Verglichen mit einer herkömmlichen Operation gilt eine TAVI als risikoärmer, da der Brustkorb nicht geöffnet werden muss und keine Vollnarkose notwendig ist. Dennoch kann es nach dem Eingriff zu Komplikationen wie Blutungen, Gefäßverletzungen oder selten auch einem Schlaganfall kommen. Einige Patient:innen sind im Zusammenhang mit einer TAVI-Behandlung außerdem auf einen Herzschrittmacher angewiesen.
Was kostet eine TAVI?
Eine TAVI-Behandlung ist teurer als eine klassische Aortenklappenoperation, weil das verwendete Material teurer ist. Da die Patient:innen nach einer TAVI jedoch schneller das Krankenhaus verlassen können als nach einer herkömmlichen Operation, sind die operationsbezogenen Kosten niedriger.
Wie lange dauert die Erholung nach einer TAVI?
Nach einem katheterbasierten Eingriff können viele Patient:innen nach ihrer Entlassung schnell wieder alles tun, was sie auch vor dem Eingriff tun konnten, d. h. die Erholungsphase ist in der Regel kurz. Oft wird jedoch eine kardiologische Rehabilitation empfohlen, um die Herzfunktion zu stärken und die Genesung zu fördern.
Wie lange ist man nach einer TAVI im Krankenhaus?
Patient:innen können oft schon nach wenigen Tagen das Krankenhaus wieder verlassen.
Benötigt man nach einer TAVI eine Reha?
Art und Umfang von Rehabilitationsmaßnahmen nach einer TAVI hängen vom individuellen Gesundheitszustand der Patientin bzw. des Patienten ab. Ärzt:innen entscheiden daher fallspezifisch, ob stationäre oder ambulante Reha-Maßnahmen sinnvoll sind.