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Was können wir voneinander lernen?

Zwei Tage, drei Herzzentren, viele gemeinsame Fragen.

Wie arbeiten Pflege und Medizin über Berufsgruppen hinweg zusammen? Wie entwickeln wir die Versorgung weiter? Und wie gestalten wir große Veränderungen – vom Neubau über die Zusammenführung von Strukturen bis zur Einführung eines neuen Krankenhausinformationssystems?

Mit diesen Fragen waren am 19. und 20. Oktober 27 Kolleg:innen aus Pflege und Medizin des Amsterdam UMC und des Karolinska Institutet in Stockholm bei uns am DHZC in Berlin zu Gast.

Eine große Gruppe von Menschen steht auf einem Hof vor einem Gebäude. Die Teilnehmer tragen unterschiedliche Arbeitskleidung, darunter medizinische Uniformen. Sie lächeln und posieren für das Foto, darunter Ärzte, Pflegekräfte und weitere Fachkräfte.
Eine große Gruppe von Menschen steht auf einem Hof vor einem Gebäude. Die Teilnehmer tragen unterschiedliche Arbeitskleidung, darunter medizinische Uniformen. Sie lächeln und posieren für das Foto, darunter Ärzte, Pflegekräfte und weitere Fachkräfte.

Mit diesen Fragen waren am 19. und 20. Oktober 27 Kolleg:innen aus Pflege und Medizin des Amsterdam UMC und des Karolinska Institutet in Stockholm bei uns am DHZC in Berlin zu Gast.

An den beiden Tagen ging es nicht nur darum, unsere Arbeit und Projekte vorzustellen. Wir wollten vor allem Erfahrungen teilen, voneinander lernen und offen über gemeinsame Herausforderungen sprechen: Was hat sich bewährt? Wo liegen die größten Hürden? Und welche Lösungen könnten auch für andere Kliniken interessant sein?

Unsere Gäste aus Amsterdam und Stockholm wollten vor allem mehr über den Weg des DHZC zur Magnet-Zertifizierung erfahren. Deshalb haben wir wichtige Projekte wie die multiprofessionelle Visite – Ärzt:innen, Pflegende, Therapeut:innen und weitere Berufsgruppen gestalten gemeinsam am Patientenbett die bestmögliche Versorgung – vorgestellt und gemeinsam diskutiert. 

In elf Expertenworkshops wurde der Austausch ganz praktisch: In kleinen Gruppen ging es unter anderem um Pflegeforschung, Ausbildung, ambulante Versorgung, Intensivmedizin, Herzkatheter und Robotik. 

Eine Frau spricht in ein Mikrofon, während sie in einer Diskussionsrunde sitzt. Ihre Gestik deutet auf Engagement hin. Im Hintergrund sind weitere Teilnehmer zu sehen, die aufmerksam zuhören.
Eine Frau spricht in ein Mikrofon, während sie in einer Diskussionsrunde sitzt. Ihre Gestik deutet auf Engagement hin. Im Hintergrund sind weitere Teilnehmer zu sehen, die aufmerksam zuhören.

In elf Expertenworkshops wurde der Austausch ganz praktisch: In kleinen Gruppen ging es unter anderem um Pflegeforschung, Ausbildung, ambulante Versorgung, Intensivmedizin, Herzkatheter und Robotik. 

Bei Führungen durch unseren OP-Bereich, Rundgängen durch unsere Kliniken am Campus Virchow-Klinikum und am Campus Charité Mitte und einer Besichtigung der Baustelle, wo der Neubau für das DHZC entsteht, konnten unsere Gäste die Strukturen und Veränderungen auch direkt vor Ort spüren. Das Programm schloss mit einer historischen Führung durch den Campus Charité Mitte und das Berliner Medizinhistorische Museum der Charité.

Der Besuch knüpfte an einen Austausch im Sommer an, als Kolleg:innen des DHZC in Amsterdam zu Gast waren. Und er geht weiter: Erste gemeinsame Projekte sind geplant, und ein Exchange-Programm soll sogar den gegenseitigen Personalaustausch möglich machen.

Vielen Dank an unsere Gäste aus Amsterdam und Stockholm und an alle DHZC-Kolleg:innen, die ihre Erfahrungen geteilt und diesen Besuch mit viel Engagement gestaltet haben. Wir freuen uns auf alles, daraus entsteht!