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Unser Neubau wächst

Einblicke in die Herzmedizin der Zukunft

Dass eine unserer letzten Führungen für Mitarbeitende in diesem Jahr genau bei Sonnenuntergang stattfand, sorgte für tolles Licht – ist aber ganz bestimmt nicht symbolisch zu verstehen. 

Ein leerer Bauplatz mit grauen Betonwänden und einem klaren Himmel im Hintergrund. Die Wände sind teilweise geschlossen, und es sind Fensteröffnungen sichtbar. Der Boden ist aus Beton und weist keine Möbel oder andere Elemente auf. Die Farben des Himmels zeigen einen Sonnenaufgang.
Ein leerer Bauplatz mit grauen Betonwänden und einem klaren Himmel im Hintergrund. Die Wände sind teilweise geschlossen, und es sind Fensteröffnungen sichtbar. Der Boden ist aus Beton und weist keine Möbel oder andere Elemente auf. Die Farben des Himmels zeigen einen Sonnenaufgang.

Dass eine unserer letzten Führungen für Mitarbeitende in diesem Jahr genau bei Sonnenuntergang stattfand, sorgte für tolles Licht – ist aber ganz bestimmt nicht symbolisch zu verstehen. 

Denn mit dem Neubau für das Deutsche Herzzentrum der Charité auf dem Campus Virchow-Klinikum geht es stetig und plangemäß nach oben: Inzwischen sind die beiden Untergeschosse und 6 der 17 oberirdischen Etagen im Rohbau fertiggestellt, erreicht sind damit rund 25 von insgesamt etwa 70 Metern.

Eigentlich ein Meilenstein: Denn das künftige Herzzentrum besteht aus einem breiten Sockelbau und einem Turm darüber – und dieser Sockel ist im Rohbau jetzt fertig. Auch die ersten mächtigen senkrechten Betonstützen, die künftig den Turm tragen werden, sind bereits gegossen.

Die oberste, jetzt im Rohbau fertiggestellte Etage ist dabei eine ganz besondere: Hier entsteht der Behandlungsbereich für Angeborene Herzfehler – Kinderkardiologie, einschließlich eines begrünten Innenhofs für unsere jüngsten Patientinnen und Patienten und ihre Familien. Mit dabei waren auch Nicole Cortese, Pflegeleiterin unserer Station W24i, und ihre Stellvertreterin Julina Ecke. Sie konnten schon einmal dort stehen, wo sie künftig mit ihren Teams arbeiten werden.

Mit dem Neubau entsteht eines der größten und modernsten universitären Herzzentren Europas. Auf rund 30.000 Quadratmetern Nutzfläche sind 320 Patientenbetten und insgesamt 20 Operationssäle, Hybrid-Operationssäle und Herzkatheter-Labore geplant. Auch die Zentrale Notaufnahme und die Sterilgutversorgung des Campus werden hier untergebracht. Die Inbetriebnahme ist für Herbst 2029 vorgesehen.

Dabei geht es um weit mehr als moderne Medizintechnik: Viel Tageslicht, begrünte Freiräume und Rückzugsorte sollen dazu beitragen, dass sich Patientinnen und Patienten gut aufgehoben fühlen und unsere Teams gut arbeiten können. In der Kinderkardiologie werden Eltern in den Zimmern bei ihren Kindern übernachten können.

Seit dem Auftakt mit einem Grillfest im Sommer haben bisher fünf Baustellenführungen [JW1] den Mitarbeitenden ermöglicht, ihr künftiges Haus schon während seiner Entstehung kennenzulernen. Durchgeführt werden sie von den Kolleginnen und Kollegen des Geschäftsbereichs Bau, Infrastruktur und Nachhaltigkeit der Charité, die unmittelbar für das Neubauprojekt verantwortlich sind.

Unser großer Dank gilt dem Team um Projektleiter Matthias Schmidt dafür, dass es sich immer wieder die Zeit nimmt, die künftigen Nutzerinnen und Nutzer dieses Hauses durch die Baustelle zu führen. Das ist angesichts der gewaltigen Aufgabe alles andere als selbstverständlich.

Inzwischen sind die Führungen für dieses Jahr abgeschlossen und pausieren bis zum Frühjahr. Sie müssen meist nach Ende der täglichen Bauarbeiten stattfinden – und dafür wird es in den kommenden Monaten zu früh dunkel. Wer einmal mitgegangen ist, versteht gut, warum sich eine so große Baustelle für solche Rundgänge nicht überall ausreichend ausleuchten lässt.

Wir freuen uns schon auf die Fortsetzung. Bis dahin wird unser Neubau noch ein gutes Stück in die Höhe gewachsen sein. 
Allen, die an diesem großartigen Projekt mitwirken, wünschen wir einen möglichst milden Winter und weiterhin viel Erfolg!