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Schritt für Schritt in die Selbstständigkeit

Begleitung beim Übergang in die Erwachsenenkardiologie

Wir begleiten Jugendliche mit einer Herzerkrankung beim Übergang von der Kinder- in die Erwachsenenkardiologie: strukturiert, vertrauensvoll und einfühlsam.

Der 18-jährige Jeremy aus Berlin kam mit einem angeborenen Herzfehler zur Welt und wurde bereits zweimal am DHZC herztransplantiert. Zahlreiche Operationen, Ambulanztermine, Kontrolluntersuchungen und lange Krankenhausaufenthalte prägten seine Kindheit und Jugend. Auch heute wird er eng medizinisch begleitet und muss – wie alle Transplantierten – lebenslang Medikamente einnehmen.

Jetzt beginnt für Jeremy ein neuer Lebensabschnitt. Mit dem Übergang in die Erwachsenenkardiologie übernimmt er immer mehr Verantwortung: Er vereinbart selbst seine Termine, achtet auf die regelmäßige Einnahme seiner Medikamente und lernt, seine Therapie eigenständig zu organisieren.

Gleichzeitig stellen sich ihm viele Fragen: Welchen Beruf möchte ich erlernen? Was muss ich aufgrund meiner Herzerkrankung beachten? Und wo bekomme ich Unterstützung?

Genau für junge Menschen wie Jeremy gibt es die Transitionssprechstunde am DHZC.

Ein junger Mann mit Brille trägt ein T-Shirt mit der Aufschrift „CHECK24“. Er sitzt an einem Tisch, auf dem sich eine Karte und einige Gläser Wasser befinden. Sein Gesicht ist freundlich und er blickt in Richtung eines anderen Menschen, der von hinten zu sehen ist.
Ein junger Mann mit Brille trägt ein T-Shirt mit der Aufschrift „CHECK24“. Er sitzt an einem Tisch, auf dem sich eine Karte und einige Gläser Wasser befinden. Sein Gesicht ist freundlich und er blickt in Richtung eines anderen Menschen, der von hinten zu sehen ist.

Genau für junge Menschen wie Jeremy gibt es die Transitionssprechstunde am DHZC.

Ein interdisziplinäres Team aus Entwicklungspädiatrie, Psychokardiologie, Pflege und Kinderkardiologie begleitet Patient:innen zwischen 13 und 21 Jahren mit einem angeborenen oder erworbenen Herzfehler oder nach einer Herztransplantation, die am DHZC behandelt werden.

Zwei Personen sitzen an einem Tisch in einem hellen Raum. Eine Frau mit Brille und einem Blumenkleid malt auf einem Spielbrett, während ein Junge aufmerksam zuschaut. Auf dem Tisch stehen ein Glas Wasser und die Atmosphäre wirkt konzentriert und freundlich.
Zwei Personen sitzen an einem Tisch in einem hellen Raum. Eine Frau mit Brille und einem Blumenkleid malt auf einem Spielbrett, während ein Junge aufmerksam zuschaut. Auf dem Tisch stehen ein Glas Wasser und die Atmosphäre wirkt konzentriert und freundlich.

Ein interdisziplinäres Team aus Entwicklungspädiatrie, Psychokardiologie, Pflege und Kinderkardiologie begleitet Patient:innen zwischen 13 und 21 Jahren mit einem angeborenen oder erworbenen Herzfehler oder nach einer Herztransplantation, die am DHZC behandelt werden.

Ziel ist es, die Jugendlichen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit zu unterstützen: Sie sollen ihre Erkrankung besser verstehen, Sicherheit im Umgang mit Arztterminen und Therapien gewinnen und den Wechsel in die Erwachsenenkardiologie gut vorbereitet meistern.

Vertrauensvolle Gespräche und konkrete Hilfsangebote sollen den Patient:innen außerdem Orientierung geben, sie bei Fragen rund um die Lebensplanung, Berufswahl und das mentale Wohlbefinden unterstützen und so die Lebensqualität erhöhen.

Ein wichtigstes Thema für Jeremy ist die Ausbildung: „Ich möchte eine Ausbildung als Koch machen. Da ist vor allem die Hygiene ein wichtiger Punkt.“ Bei diesen Vorbereitungen, Entscheidungen und Abwägungen hilft ihm das Team der Transitionssprechstunde.

„Wir möchten unsere Patient:innen auf dem Weg in die Selbstständigkeit unterstützen und ihnen helfen, ihren eigenen Weg zu finden, mit ihrer Herzerkrankung umzugehen und die Herausforderungen zu meistern“, sagen Isabel Jasser und Matthias Mader aus dem Team der Transitionssprechstunde.

Jeremy nimmt dieses Angebot dankend an: „Ich finde es super, dass ich so ein Angebot bekommen kann. So bin ich auf der sicheren Seite, so werde ich auch aufs Leben vorbereitet, was Ausbildung betrifft. Und deswegen finde ich es gut, dass ich hier sein darf und kann.“

Vielen Dank an Isabel und Matthias und vor allem an unseren Patienten Jeremy, dass wir  bei einer Sprechstunde mit dabei sein und diese Geschichte teilen durften! 

Drei Personen stehen in einem Raum: Eine Frau mit Brille und Blumenkleid, ein junger Mann mit rotem Haar in einem Fußballtrikot, und ein Mann mit grauem Bart in einem roten Shirt. Alle lächeln und stehen freundlich nebeneinander.
Drei Personen stehen in einem Raum: Eine Frau mit Brille und Blumenkleid, ein junger Mann mit rotem Haar in einem Fußballtrikot, und ein Mann mit grauem Bart in einem roten Shirt. Alle lächeln und stehen freundlich nebeneinander.

Vielen Dank an Isabel und Matthias und vor allem an unseren Patienten Jeremy, dass wir  bei einer Sprechstunde mit dabei sein und diese Geschichte teilen durften!