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Gut vorbereitet auf jeden Schritt

Neue App und ERAI-Nurses begleiten TAVI-Patient:innen im DHZC

Den Herzklappen-Eingriff gut überstehen und danach schnell wieder fit werden – damit das klappt, unterstützen ERAI-Nurses und eine neue App unsere TAVI-Patientinnen und -Patienten während ihrer ganzen Behandlung. 

Manuela Ricci (rechts) und Evelin Sahli (links) sind als ERAI-Nurses eine feste, verlässliche Größe für Patient:innen und Team. Die akademisierten Pflegekräfte begleiten unsere Patient:innen mit Fachwissen, Struktur und Empathie – vor, während und nach dem Eingriff. 

Zwei Frauen in blauen Krankenschwesternuniformen stehen in einem Park. Sie lächeln freundlich in die Kamera. Der Hintergrund zeigt Bäume und grünes Gras, was eine ruhige und einladende Atmosphäre schafft.
Zwei Frauen in blauen Krankenschwesternuniformen stehen in einem Park. Sie lächeln freundlich in die Kamera. Der Hintergrund zeigt Bäume und grünes Gras, was eine ruhige und einladende Atmosphäre schafft.

Manuela Ricci (rechts) und Evelin Sahli (links) sind als ERAI-Nurses eine feste, verlässliche Größe für Patient:innen und Team. Die akademisierten Pflegekräfte begleiten unsere Patient:innen mit Fachwissen, Struktur und Empathie – vor, während und nach dem Eingriff. 

„So wie die Prozesse innerhalb des OPs immer weiter verbessert werden, nehmen wir den gesamten Behandlungsweg in den Blick – von der Diagnose bis zur Entlassung“, sagt Manuela Ricci. Für die beiden Pflegeexpertinnen sind die Patient:innen dabei keine Außenstehenden, sondern Teil des Teams. „Wir ermächtigen sie, denn sie können selbst schon im Vorfeld viel dazu beitragen, dass der Eingriff ein Erfolg wird“, ergänzt Evelin Sahli.

Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen Themen wie Mobilisation, Ernährung, Schmerzmittelmanagement und geriatrisches Risikomanagement, etwa mit Blick auf Delir oder Sturzgefahr. Für jede Patientin und jeden Patienten prüfen die ERAI-Nurses die individuellen Risiken und führen darauf aufbauend ein persönliches Beratungsgespräch. „Besonders schön ist, dass wir akademisiert und evidenzbasiert arbeiten können und dabei viel bewegen“, sagen die beiden. „Wir binden auch die Angehörigen ein und stellen – besonders wichtig – die Patientinnen und Patienten immer in den Mittelpunkt.“

Die App als ständiger Begleiter

Eines der zentralen Instrumente auf diesem Weg ist die neue TAVI-App. Der 76-jährige Lothar M. hat sie während seiner Behandlung genutzt: Bei ihm wurde im Rahmen des TAVI-Verfahrens eine neue Aortenklappe eingesetzt – minimalinvasiv und schonend über einen Katheter.

Ein älterer Mann mit Brille sitzt an einem Tisch und schaut konzentriert auf ein Smartphone in seiner Hand. Er trägt einen blauen Pullover und befindet sich in einem hellen Raum mit einem Fenster, durch das grünes Licht strömt.
Ein älterer Mann mit Brille sitzt an einem Tisch und schaut konzentriert auf ein Smartphone in seiner Hand. Er trägt einen blauen Pullover und befindet sich in einem hellen Raum mit einem Fenster, durch das grünes Licht strömt.

Eines der zentralen Instrumente auf diesem Weg ist die neue TAVI-App. Der 76-jährige Lothar M. hat sie während seiner Behandlung genutzt: Bei ihm wurde im Rahmen des TAVI-Verfahrens eine neue Aortenklappe eingesetzt – minimalinvasiv und schonend über einen Katheter.

Einen Tag nach der stationären Aufnahme erfolgte der Eingriff, drei Tage später stand schon die Entlassung an. Die App hat ihn aber bereits im Vorfeld begleitet:

„Die App hat mir wirklich geholfen“, sagt er. „Ich konnte jederzeit sehen, an welchem Punkt der Behandlung ich gerade bin und was als Nächstes ansteht. Das hat mir geholfen, mich gut vorzubereiten – und auch im Nachhinein kann ich alles noch einmal nachvollziehen. Unter den Rubriken ‚Mein Gesundheitszustand‘ und ‚Mein Lebensstil‘ sehe ich außerdem, wo ich selbst noch etwas verändern kann.“

Teil eines europäischen Forschungsprojekts

App und ERAI-Nurses sind Teil des europaweiten EHP-Projekts – kurz für „EuroHeartPath“. Ziel ist es, den Behandlungspfad von Herzpatient:innen zu verbessern – mit klaren Standards, digitalen Tools und der Verbesserung des Prozesses.

Ein älterer Mann mit Brille hält ein Smartphone in der Hand und schaut darauf. Er tippt mit dem Finger auf den Bildschirm, der eine App mit verschiedenen Icons und Informationen anzeigt. Im Hintergrund ist ein Tisch zu sehen.
Ein älterer Mann mit Brille hält ein Smartphone in der Hand und schaut darauf. Er tippt mit dem Finger auf den Bildschirm, der eine App mit verschiedenen Icons und Informationen anzeigt. Im Hintergrund ist ein Tisch zu sehen.

App und ERAI-Nurses sind Teil des europaweiten EHP-Projekts – kurz für „EuroHeartPath“. Ziel ist es, den Behandlungspfad von Herzpatient:innen zu verbessern – mit klaren Standards, digitalen Tools und der Verbesserung des Prozesses.

Mithilfe der gesammelten Daten soll die Studie langfristig unter anderem dazu beitragen, die Liegedauer im Krankenhaus zu verkürzen, Risiken zu verringern und den Genesungsprozess zu erleichtern.

Das Team ist sich einig: Das Projekt lohnt sich – für Patientinnen und Patienten wie für die Beteiligten selbst. „Die App finde ich wirklich klasse, die würde ich mir auch selbst gern herunterladen“, sagt ein Teammitglied. Bei einem Projekt mit so vielen Beteiligten ist vor allem eine gute Kommunikation im Team sehr wichtig und manchmal eine Herausforderung. „Mit allen Bestandteilen, vor allem den ERAI-Nurses“, sind sich alle einig, „ist das Projekt aber eine wirklich wirkungsvolle Verbesserung für alle.“

Ein Teil des großen Projekt-Teams mit TAVI-Patient Lothar M. in der Mitte (von links nach rechts): Pflegefachkraft Simon Gemovic, Studienärztin Dr. med. Maren Winkler, ERAI-Nurse Manuela Ricci, Oberärztin Dr. Anja Schmidt, W3-Stationsleitung Susanne Markgraf-Pawlowski und Stellvertreterin Nora Thiel sowie ERAI-Nurse Evelin Sahli. 

Eine Gruppe von acht Personen steht auf einer Wiese. Sie tragen verschiedene blaue Arbeitskleidung und wirken freundlich. Im Hintergrund sind Bäume und ein Park sichtbar. Die Personen scheinen in einem medizinischen oder pflegerischen Bereich tätig zu sein.
Eine Gruppe von acht Personen steht auf einer Wiese. Sie tragen verschiedene blaue Arbeitskleidung und wirken freundlich. Im Hintergrund sind Bäume und ein Park sichtbar. Die Personen scheinen in einem medizinischen oder pflegerischen Bereich tätig zu sein.

Ein Teil des großen Projekt-Teams mit TAVI-Patient Lothar M. in der Mitte (von links nach rechts): Pflegefachkraft Simon Gemovic, Studienärztin Dr. med. Maren Winkler, ERAI-Nurse Manuela Ricci, Oberärztin Dr. Anja Schmidt, W3-Stationsleitung Susanne Markgraf-Pawlowski und Stellvertreterin Nora Thiel sowie ERAI-Nurse Evelin Sahli.