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Drei Wege, ein Ziel

Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Facharztprüfung

Wir freuen uns, dass wir gleich drei Kollegen zum erfolgreichen Abschluss der Facharztweiterbildung für Herzchirurgie gratulieren können: Dr. Isaac Wamala, Dr. med. Dustin Greve und Dr. med. Hristian Hinkov (von links nach rechts).

Drei medizinische Fachkräfte in grüner Arbeitskleidung stehen lächelnd nebeneinander im Freien. Sie präsentieren eine positive und teamorientierte Haltung. Hintergrund unscharf mit Bäumen und einem Gebäude.
Drei medizinische Fachkräfte in grüner Arbeitskleidung stehen lächelnd nebeneinander im Freien. Sie präsentieren eine positive und teamorientierte Haltung. Hintergrund unscharf mit Bäumen und einem Gebäude.

Wir freuen uns, dass wir gleich drei Kollegen zum erfolgreichen Abschluss der Facharztweiterbildung für Herzchirurgie gratulieren können: Dr. Isaac Wamala, Dr. med. Dustin Greve und Dr. med. Hristian Hinkov (von links nach rechts).

Die frischgebackenen Fachärzte decken mit ihren unterschiedlichen Spezialisierungen zusammen große Felder der Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie ab: kathetergestützte Eingriffe bei Herzklappenfehlern (insbesondere TAVI), Operationen der Herzkranzgefäße und Operationen der Herzklappen.

Dr. med. Dustin Greve hat sich nach seinem Abitur in Lüdenscheid für ein Studium der Humanmedizin an der Charité entschieden. Bereits während des Studiums arbeitete er als Doktorand am DHZC und entdeckte darüber seine Faszination für das Fach Herzchirurgie. Seine Promotion bestärkte ihn noch einmal in der Entscheidung für die Herzchirurgie.

Seit 2019 arbeitete er als Assistenzarzt zunächst in der herzchirurgischen Klinik der Charité sowie seit der Fusion mit dem DHZB am DHZC und spezialisierte sich auf Operationen der Herzkranzgefäße. Bypass-Operationen faszinieren ihn und werden ihn auch langfristig als eine der tragenden Säulen des Fachs begleiten. 

Der 33-Jährige bedankt sich beim gesamten Team des DHZC für die große Unterstützung, insbesondere bei seinem Mentor PD Dr. med. Matthias Bauer, der sein Interesse für die Koronarchirurgie geweckt hat. 

Sein Fazit zur Facharztausbildung: „Trotz Hürden lohnt sich der Einsatz: Das Fach gibt so viel zurück, dass es sinnvoll ist, dranzubleiben.“

Dr. med. Hristian Hinkov studierte nach seinem Abitur in Sofia Humanmedizin an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Bereits während des Studiums faszinierte ihn die Herzmedizin, sodass er schließlich auch eine Studiengruppe in diesem Bereich leitete.

2017 kam er als Assistenzarzt nach Berlin und begann sowohl an der Charité als auch am damaligen Deutschen Herzzentrum Berlin (DHZB) zu arbeiten. Für die Stelle entschied er sich wegen des breiten fachlichen Spektrums und der Innovationsorientierung, die die Berliner Herzchirurgie bietet – von katheterbasierten und endoskopischen Klappeneingriffen über mechanische Kreislaufunterstützung bis zur Transplantation.

Sein Schwerpunkt liegt im Bereich SHIP (Structural Heart Interventions Program), also in der Herzklappenintervention: eine Arbeit, die ihn schon in der Patientenselektion und Eingriffsplanung fordert und begeistert.

Der 36-Jährige ist dankbar für die Unterstützung, die er insbesondere vom SHIP-Team sowie von Kollegen der damaligen Charité und des damaligen DHZB erhalten hat. 

Sein Tipp für zukünftige Fachärztinnen und -ärzte: „Verantwortung übernehmen, nicht aufgeben und bewusst aufmerksam für die Details im Alltag sein, in denen Entwicklungschancen liegen!“

Dr. Isaac Wamala wurde in Uganda geboren und studierte Medizin an der Universität Dar es Salaam in Tansania. Seine chirurgische Grundausbildung in der Allgemeinchirurgie absolvierte er am Brigham and Women’s Hospital in Boston sowie an der Cleveland Clinic, bevor er 2018 an das DHZC kam. 

Er interessiert sich besonders für die Herzklappenchirurgie und -rekonstruktion und hat dazu mehrere wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht – unter anderem zu einer Clip Device-assistierten Mitralklappenrekonstruktion, für die er 2016 mit dem AATS/EACTS Academic Excellence Award ausgezeichnet wurde.

Während seiner Weiterbildung nahm er sich Zeit, um sich in die Chirurgie angeborener Herzfehler zu vertiefen, und absolvierte dafür ein zweijähriges Fellowship am Boston Children’s Hospital der Harvard Medical School, bevor er ans DHZC zurückkehrte. Künftig möchte er sich verstärkt auf die Herzklappenchirurgie konzentrieren, insbesondere auf angeborene Klappenerkrankungen.

Er dankt seinen Mentoren PD Dr. Herko Grubitzsch, Prof. Dr. med. Jörg Kempfert und Prof. Dr. med. Volkmar Falk für ihre Ausbildung – und allen Kolleginnen und Kollegen für die Freundschaft und die gute Zusammenarbeit.

Wir gratulieren allen dreien noch einmal herzlich und wünschen ihnen für ihre nächsten Etappen viel Erfolg!