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Intensive Eindrücke

DHZC-Pflegefachkräfte zu Gast in Pamplona

Zum ersten Mal waren in diesem Herbst Pflegekräfte des DHZC im Rahmen des Programms Magnet4Europe zu Gast in Pamplona. 

Eduardo Garcia Carcas, Intensivpflegefachkraft auf der Station WD1i, und Stephan Gummert, Pflegefachkraft und Praxisanleiter auf der Station W45, hatten die Gelegenheit, eine Woche in der Clínica Universidad de Navarra zu hospitieren.

Ein wichtiges Ziel für die beiden: zu erfahren, wie das Magnet-Konzept in anderen Kliniken in Europa umgesetzt wird.

Stephan Gummert (links) und Eduardo Garcia Carcas (rechts) mit ihren Gastgeberinnen in Pamplona

Das Bild zeigt vier medizinische Fachkräfte vor dem Eingang der Clínica Universidad de Navarra. Sie tragen weiße Kittel und lächeln freundlich in die Kamera. Im Hintergrund ist ein Schild mit dem Kliniknamen und dem Hinweis auf externe Konsultationen sichtbar.
Das Bild zeigt vier medizinische Fachkräfte vor dem Eingang der Clínica Universidad de Navarra. Sie tragen weiße Kittel und lächeln freundlich in die Kamera. Im Hintergrund ist ein Schild mit dem Kliniknamen und dem Hinweis auf externe Konsultationen sichtbar.

Stephan Gummert (links) und Eduardo Garcia Carcas (rechts) mit ihren Gastgeberinnen in Pamplona

Unterschiedliche Schwerpunkte

In Spanien bekommen die beiden Einblicke in verschiedene Bereiche:

Eduardo Garcia Carcas ist die ganze Woche gemeinsam mit der Koordinatorin der Intensivpflege auf der Intensivstation unterwegs. Sie vergleichen die Abläufe mit denen am DHZC, schauen sich Protokolle an und beschäftigen sich mit den wissenschaftlichen Studien, die direkt von der Intensivstation aus durchgeführt werden. 

Stephan Gummert ist als Praxisanleiter in mehreren Bereichen im Einsatz. Nach einem Tag auf der Intensivstation begleitet er eine Pflegewissenschaftlerin in der Universität und in der Onkologie. Auch ein „Science Lunch“ mit Professor:innen der Pflege steht auf dem Programm. Außerdem ist Stephan Gummert an der Vorbereitung einer Konferenz der internationalen Pflegeorganisation INKA (früher NANDA) beteiligt, gemeinsam mit Kolleg:innen aus den USA.

Für ihn sind es „viele tolle Menschen aus dem Management, aus unserer Profession, aus der Fakultät und natürlich aus den Reihen der Patientinnen und Patienten“, die den Austausch zu einem besonderen Erlebnis machen. 

Das Team der Intensivstation der Clínica Universidad de Navarra mit den beiden DHZC-Pflegefachkräften

Eine Gruppe von zehn medizinischen Fachkräften steht in einem Krankenhausflur. Sie tragen graue Arbeitskleidung und lächeln in die Kamera. Im Hintergrund sind medizinische Geräte sichtbar. Die Atmosphäre ist freundlich und kollegial.
Eine Gruppe von zehn medizinischen Fachkräften steht in einem Krankenhausflur. Sie tragen graue Arbeitskleidung und lächeln in die Kamera. Im Hintergrund sind medizinische Geräte sichtbar. Die Atmosphäre ist freundlich und kollegial.

Das Team der Intensivstation der Clínica Universidad de Navarra mit den beiden DHZC-Pflegefachkräften

Blick über die Grenzen

Auch die Kolleg:innen in Pamplona interessierten sich für die Abläufe in Berlin. „Genau das finde ich so schön an Magnet“, sagt Eduardo Garcia Carcas, „dass man Informationen, Erfahrungen und Verbesserungsmöglichkeiten miteinander austauscht und voneinander lernen kann.“

Besonders beeindruckt hat ihn das hohe akademische Niveau der Kolleg:innen auf der Intensivstation. Die Arbeit beruht stark auf wissenschaftlichen Erkenntnissen, und eine Gruppe entwickelt jedes Jahr ein eigenes Projekt, um die pflegerische Versorgung weiter zu verbessern. 

In vielen Bereichen – von der Zusammensetzung des Reanimationsteams über das Legen arterieller Zugänge bis hin zur Unterstützung der Medikamentengabe – finden die beiden DHZC-Pflegekräfte spannende Unterschiede und Anregungen für die Arbeit am DHZC. 

Wir wünschen ihnen viel Erfolg dabei, ihre Eindrücke und Ideen mit dem DHZC-Team zu teilen und umzusetzen!