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Julia J. wartet auf ein Spenderherz

Julia J. steht seit Dezember 2024 im Deutschen Herzzentrum der Charité auf der Warteliste für eine Herztransplantation. Die 42-Jährige leidet an dilatativer Kardiomyopathie – einer nicht heilbaren Erkrankung, die den Herzmuskel vereinfacht gesagt zunehmend größer und gleichzeitig schlaffer werden lässt.

Eine Frau steht lächelnd an einem Geländer. Sie trägt ein blaues, gemustertes Oberteil und hat schulterlange Haare. Der Hintergrund ist neutral und hell, was die Frau in den Fokus rückt.
Eine Frau steht lächelnd an einem Geländer. Sie trägt ein blaues, gemustertes Oberteil und hat schulterlange Haare. Der Hintergrund ist neutral und hell, was die Frau in den Fokus rückt.

Julia J. steht seit Dezember 2024 im Deutschen Herzzentrum der Charité auf der Warteliste für eine Herztransplantation. Die 42-Jährige leidet an dilatativer Kardiomyopathie – einer nicht heilbaren Erkrankung, die den Herzmuskel vereinfacht gesagt zunehmend größer und gleichzeitig schlaffer werden lässt.

Ihr Kreislauf ist bereits schwach. Sport ist für sie nicht mehr denkbar. Treppensteigen ist nur noch bedingt möglich. Noch kann Julia J. zu Hause leben, für ihren Mann und ihre siebenjährige Tochter da sein. Zugleich weiß sie, dass ihre Chancen auf eine Transplantation eher schlecht stehen, solange ihr Zustand noch relativ stabil ist. Denn viele Patientinnen und Patienten erhalten ein Spenderherz erst dann, wenn sie als hochdringlich gelistet werden – wenn ihr körperlicher Zustand also bereits so schlecht ist, dass sie das Krankenhaus nicht mehr verlassen können und nur noch mit starken Medikamenten am Leben erhalten werden.

Ende 2025 standen in Deutschland mehr als 700 Patientinnen und Patienten für ein Herz oder eine kombinierte Herztransplantation auf der aktiven Warteliste. Im selben Jahr wurden über Eurotransplant 315 Herzen aus postmortaler Spende vermittelt und transplantiert.

„Meine größte Angst ist, dass es mir irgendwann so schlecht gehen könnte, dass ich für eine Transplantation gar nicht mehr in Frage komme. Dann bliebe für mich keine andere Option mehr als der Tod“, sagt Julia J..