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„Wir setzen Ideen gemeinsam um!“

Vorstellung der Station S30A

„Jeden Tag viele neue Patientinnen und Patienten, viele neue Projekte – das klappt bei uns mit viel Lebensfreude und Energie“, sagt Daniela Titze, pflegerische Leitung der Station S30A.

Das neueste Projekt der Station heißt „Check in, check out“ und ist ein kurzes Treffen beim Wechsel von Nacht- zu Frühdienst und Früh- zu Spätdienst – noch vor der üblichen Übergabe. Daniela Titze ist überzeugt: „Das sind maximal zehn Minuten, die sich aber lohnen! Damit starten alle strukturiert in die Schicht, und das Team spricht miteinander ohne Umweg über die Stationsleitung.“

Themen sind die Zimmeraufteilung, auch für Auszubildende und Praktikant:innen, und die wichtigsten Fakten wie besondere Patient:innen oder anstehende Verlegungen von der Intensivstation. Es wird besprochen, wer Unterstützung braucht und wie die letzte Schicht war – manchmal auch eine gute Gelegenheit, geleistete Arbeit anzuerkennen. 

Das Team der Station S30A

Eine Gruppe von 14 Personen steht in einem hellen Raum. Sie tragen hauptsächlich dunkelblaue und weiße Arbeitskleidung. Die Mitglieder des Teams lächeln und zeigen eine freundliche Haltung. Im Hintergrund sind große Fenster, durch die Licht strahlt.
Eine Gruppe von 14 Personen steht in einem hellen Raum. Sie tragen hauptsächlich dunkelblaue und weiße Arbeitskleidung. Die Mitglieder des Teams lächeln und zeigen eine freundliche Haltung. Im Hintergrund sind große Fenster, durch die Licht strahlt.

Das Team der Station S30A

Seit Daniela Titze gemeinsam mit ihrer Stellvertreterin Simone Kormannshaus im Jahr 2019 die Stationsleitung übernommen hat, ist ihr gute Kommunikation besonders wichtig: „Ich möchte transparent gegenüber meinem Team sein und Informationen teilen. Neue Vorgaben gefallen zum Beispiel nicht immer allen, aber gerade dann ist es wichtig, miteinander zu besprechen, warum etwas passiert.“

Auch das nächste Projekt lebt von der Beteiligung des Teams:

Alle zwei Wochen findet ein Stationsmeeting statt. Monatlich steht dabei eine Fortbildung aus dem Pflegeteam selbst auf dem Programm: Zweierteams bereiten Themen auf, wählen die Art der Präsentation frei – und haben Daniela Titze überzeugt: „Das Format werden wir auf jeden Fall beibehalten, ich freue mich schon aufs nächste Mal!“ 

Fachliches Lernen hat auf der S30A generell einen hohen Stellenwert: Die Stationsleitung sorgt für regelmäßige Schulungen und Reanimationstraining. 

Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Rhythmologie, dem Lesen von EKGs und dem zuverlässigen Monitoring der Patient:innen. Vier der 22 Betten auf der Station sind sogenannte N⁺-Betten für Patient:innen mit erhöhtem Überwachungsbedarf. 

Das Team betreut vor allem Menschen mit Herzrhythmusstörungen . Viele von ihnen kommen zur Vorbereitung oder Nachsorge elektiver Eingriffe wie Herzkatheteruntersuchungen oder Implantationen von Herzschrittmachern und Defibrillatoren. 

„Wir haben unglaublich viele Aufnahmen“, sagt Daniela Titze, „fast jeden Tag wird die ganze Station ausgetauscht.“ Dieser schnelle Wechsel ist eine der größten Herausforderungen – und gelingt nur dank eines eingespielten Teams und eines sehr effizienten Patientenmanagements.

Das mehr als 30-köpfige Team zeichnet sich durch seine Vielfalt aus: Rund die Hälfte der Kolleg:innen bringt einen internationalen Hintergrund mit. Die S30A war eine der ersten Willkommensstationen der Charité und ist bis heute ein Ort, an dem neue Mitarbeiter:innen ankommen und wachsen. Viele haben sich inzwischen zu Praxisanleiter:innen weiterentwickelt. 

„In unserem kunterbunten Team wird viel gelacht – trotz unterschiedlicher Hintergründe, Ausbildungen und Persönlichkeiten“, sagt Daniela Titze. „Diese positive Lebenseinstellung tut gut.“

Dass auch die „Schwesterstation“ S30B zum Wir-Gefühl beiträgt, zeigen gemeinsame Feiern und der regelmäßige Austausch von Mitarbeitenden.

„Weil alle über das eigene Aufgabengebiet hinausschauen, können wir viele Ideen umsetzen“, sagt Daniela Titze. „Ich bin sehr stolz auf das Team und möchte mit keinem anderen tauschen.“

Wir wünschen allen auf der Station S30A weiterhin viel Erfolg bei ihrer Arbeit!