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Organspende. Was fehlt.

Herzliche Einladung zur Filmpremiere am 6. Juni auf der LNDW 2026

Making-of: PD Dr. Farid Salih, Oberarzt an der Klinik für Neurologie mit Experimenteller Neurologie der Charité, und Christian Maier, Leiter Kommunikation DHZC, mit Claudia Jeschke, deren Mann Organe spenden wollte, aber nicht durfte.

Drei Personen stehen in einem Flur: Ein Arzt in einem weißen Kittel, ein Mann in einem offenen Hemd und eine Frau mit grau-weißem Haar und einer Tasche. Alle zeigen freundliche Gesichtsausdrücke und sind gut sichtbar vor einer weißen Wand und blauen Stühlen.
Drei Personen stehen in einem Flur: Ein Arzt in einem weißen Kittel, ein Mann in einem offenen Hemd und eine Frau mit grau-weißem Haar und einer Tasche. Alle zeigen freundliche Gesichtsausdrücke und sind gut sichtbar vor einer weißen Wand und blauen Stühlen.

Making-of: PD Dr. Farid Salih, Oberarzt an der Klinik für Neurologie mit Experimenteller Neurologie der Charité, und Christian Maier, Leiter Kommunikation DHZC, mit Claudia Jeschke, deren Mann Organe spenden wollte, aber nicht durfte.

Ein Film über eine Möglichkeit, die in Deutschland kaum jemand kennt – obwohl sie vielen schwer kranken Menschen helfen könnte.

In Deutschland warten rund 8.000 Menschen auf ein Spenderorgan. Viele von ihnen hoffen auf ein Herz, eine Lunge, eine Leber oder eine Niere. Doch die Zahl der Organspenden ist seit Jahren zu niedrig.

Was nur wenige wissen: In vielen europäischen Ländern ist eine Form der Organspende möglich, die es in Deutschland bislang nicht gibt – die Organspende nach Herz-Kreislauf-Stillstand, international meist DCD genannt: Donation after Circulatory Death.

Dabei geht es um Menschen, deren Gehirn schwer und unwiderruflich geschädigt ist, ohne Aussicht auf Erholung oder ein selbstbestimmtes Leben. Wenn eine Patientenverfügung vorliegt oder Angehörige sicher sind, dass eine Fortsetzung der intensivmedizinischen Behandlung nicht dem Willen des Menschen entsprochen hätte, kann die lebenserhaltende Therapie beendet werden. Kommt es danach zum Herz-Kreislauf-Stillstand und wird der Tod festgestellt, kann in vielen Ländern unter klar geregelten Bedingungen eine Organspende möglich sein.

In Deutschland ist das bislang nicht erlaubt. Hier kommt eine Organspende nach dem Tod nur dann in Frage, wenn zuvor der vollständige und unumkehrbare Ausfall aller Hirnfunktionen festgestellt wurde.

Der Film erzählt von einer Familie, die einer Organspende zugestimmt hätte. Von Patient:innen, die dringend auf ein Spenderorgan warten. Und von Ärzt:innen, die erklären, warum diese Form der Organspende in vielen europäischen Ländern zum Alltag gehört – und warum sie in Deutschland bislang kaum öffentlich diskutiert wird.

Premiere bei der Langen Nacht der Wissenschaften:
Samstag, 6. Juni 2026, 21 Uhr 
Campus Charité Mitte
Paul-Ehrlich-Hörsaal (direkt neben dem Charité Cross Over)

Zum Trailer

Der vollständige Film wird nach der Premiere online auf dem YouTube-Kanal des DHZC veröffentlicht.

Wir danken allen mitwirkenden Kolleg:innen, Patien:innen, Angehörigen und Unterstützer:innen, die dieses Projekt möglich gemacht haben.

Ein Film von Christian Maier. Eine Produktion des Deutschen Herzzentrums der Charité.

Weitere Informationen zur Langen Nacht der Wissenschaften bei der Charité und das gesamte Programmheft mit über 80 spannenden Beiträgen gibt es hier.