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Klartext Frauenherzen

Warum Prävention in der Schwangerschaft so wichtig ist

Elena P. ist Anfang 30, ihr geht es gut. Einer Intuition folgend, geht sie zum Check-up beim Hausarzt. Das EKG zeigt zahlreiche Extraschläge – ein auffälliger Befund, den sie kardiologisch abklären möchte. 

Als sie einen Termin in einer kardiologischen Praxis bekommt, ist Elena bereits schwanger. Die Kardiologin überweist sie deshalb sofort in die Sprechstunde für Frauen mit Herzerkrankungen am DHZC, Campus Charité Mitte. Dort beginnt eine intensive Betreuung gemeinsam mit der Geburtsmedizin der Charité – engmaschig, individuell und vorausschauend.

„In unserem interdisziplinären Expertenteam haben wir die optimale Behandlung für die Patientin genau geplant – von der Begleitung durch Schwangerschaft und Geburt bis zur langfristigen Nachsorge“, sagt Kardiologin Dr. Julia Lueg, die Elena P. in der Spezialsprechstunde betreut. 

Eine lächelnde Medizinerin trägt einen weißen Kittel über blauer Kleidung. Sie steht in einem modernen Flur mit großen Fenstern im Hintergrund. Ihr freundlicher Gesichtsausdruck vermittelt Offenheit und Vertrauen.
Eine lächelnde Medizinerin trägt einen weißen Kittel über blauer Kleidung. Sie steht in einem modernen Flur mit großen Fenstern im Hintergrund. Ihr freundlicher Gesichtsausdruck vermittelt Offenheit und Vertrauen.

„In unserem interdisziplinären Expertenteam haben wir die optimale Behandlung für die Patientin genau geplant – von der Begleitung durch Schwangerschaft und Geburt bis zur langfristigen Nachsorge“, sagt Kardiologin Dr. Julia Lueg, die Elena P. in der Spezialsprechstunde betreut. 

Zu Beginn der Therapie sind die Möglichkeiten für weitere Diagnostik aufgrund der Schwangerschaft begrenzt. Die Ärzt:innen können Elenas Extraschläge durch die Behandlung mit einem Betablocker etwas reduzieren. Dieses Medikament kann auch in der Schwangerschaft gegeben werden. 

Die Geburt findet als geplanter Kaiserschnitt ohne Komplikationen an der Charité statt. Mutter und Kind geht es zu jeder Zeit gut. Doch die eigentliche Ursache der Herzrhythmusstörungen bleibt zunächst unklar.

Erst weitere Untersuchungen nach der Geburt zeigen: Elena P. leidet an einer Kardiomyopathie, ausgelöst durch einen seltenen Gendefekt. Durch eine gezielte Therapie mit Ablation und implantiertem Defibrillator kann das Risiko schwerer Herzrhythmusstörungen deutlich reduziert werden. Elena P. geht es deutlich besser.

Die enge medizinische Begleitung und die Unterstützung durch Familie und Freunde helfen der jungen Mutter dabei, die Diagnose anzunehmen – und bestärken Elena P. und ihren Mann in dem Wunsch, ein zweites Kind zu bekommen.

Elena P. wird erneut schwanger; wieder verläuft alles problemlos. „Da wir die Ursachen ihrer Erkrankung genau kannten und eine eindeutige Diagnose gestellt hatten, konnten wir unsere Patientin auch in der zweiten Schwangerschaft optimal behandeln”, sagt Dr. Julia Lueg. „Durch ihren Defibrillator war sie vor bösartigen Herzrhythmusstörungen geschützt – ein großer Unterschied zu ihrer ersten Schwangerschaft, in der alles deutlich unsicherer war.”

Heute geht es Elena und ihren beiden Söhnen sehr gut. Die 35-Jährige kommt regelmäßig in die Sprechstunde von Dr. Julia Lueg, um ihre Herzschwäche kontrollieren zu lassen. 

Eine Frau zeigt auf einen Computerbildschirm, während eine andere Frau ihr aufmerksam zuhört. Beide sind in einem modernen Büroumfeld, und der Fokus liegt auf dem Gespräch und der Interaktion zwischen den beiden.
Eine Frau zeigt auf einen Computerbildschirm, während eine andere Frau ihr aufmerksam zuhört. Beide sind in einem modernen Büroumfeld, und der Fokus liegt auf dem Gespräch und der Interaktion zwischen den beiden.

Heute geht es Elena und ihren beiden Söhnen sehr gut. Die 35-Jährige kommt regelmäßig in die Sprechstunde von Dr. Julia Lueg, um ihre Herzschwäche kontrollieren zu lassen. 

Sie ist sehr dankbar für die enge Betreuung und hat einen wichtigen Tipp: „Ich kann allen Frauen nur empfehlen, die eigene Herzgesundheit ernst zu nehmen. Es ist wichtig, dem eigenen Körper zu vertrauen, selbst wenn man sich eigentlich gut fühlt.”

Eine junge Frau mit langen, dunklen Haaren lächelt freundlich in die Kamera. Sie trägt ein einfaches weißes T-Shirt und eine Halskette mit einem grünen Anhänger. Der Hintergrund ist hell und neutral.
Eine junge Frau mit langen, dunklen Haaren lächelt freundlich in die Kamera. Sie trägt ein einfaches weißes T-Shirt und eine Halskette mit einem grünen Anhänger. Der Hintergrund ist hell und neutral.

Sie ist sehr dankbar für die enge Betreuung und hat einen wichtigen Tipp: „Ich kann allen Frauen nur empfehlen, die eigene Herzgesundheit ernst zu nehmen. Es ist wichtig, dem eigenen Körper zu vertrauen, selbst wenn man sich eigentlich gut fühlt.”

Der Fall von Elena P. zeigt, warum Prävention und eine spezialisierte Versorgung gerade während der Schwangerschaft so entscheidend sind. Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Frauen werden noch immer häufig unterschätzt oder zu spät erkannt.

Mit der Initiative „Klartext Frauenherzen” machen wir auf diese Risiken aufmerksam und zeigen, wie wichtig eine frühzeitige Diagnostik, Aufklärung und interdisziplinäre Versorgung sind. Alle Infos unter klartext-frauenherzen.de