„Ich konnte mein Glück kaum fassen“
Persönlicher Erfahrungsbericht unserer Patientin Gundula K.
Ich bin 66 Jahre alt, komme aus Neustrelitz in Mecklenburg-Vorpommern und leide schon seit 2011 an Vorhofflimmern. Lange Zeit konnte ich mit den Beschwerden recht gut leben, aber in den letzten Monaten wurde es immer schlimmer. Hoher Puls, Herzrasen, starke Brustschmerzen – manchmal tagelang –, Schwindel und eine starke Erschöpfung haben meinen Alltag bestimmt.
Dinge, die mir früher wichtig waren, wie ausgiebiges Schwimmen im See bei uns im Ort, Radtouren oder lange Spaziergänge mit meinem Hund, waren kaum noch möglich. Ich hatte Angst, den Sommer und die schöne Natur direkt vor meiner Haustür gar nicht mehr genießen zu können.

Schließlich musste ich sogar ins Krankenhaus. Dort empfahlen mir die Ärzt:innen, eine Katheterablation vornehmen zu lassen, um das Vorhofflimmern in den Griff zu bekommen und den normalen Herzrhythmus wiederherzustellen. Dieser minimalinvasive Eingriff kann nur an spezialisierten Kliniken durchgeführt werden. Ich habe mich sofort über meine Möglichkeiten informiert. Leider gibt es bei uns in der Region nur zwei Kliniken, die diese Behandlung anbieten – ich hätte drei bis neun Monate auf einen Termin warten müssen.
Mein Mann hatte dann die Idee, es in Berlin zu versuchen. Kurz vor Ostern habe ich meine Unterlagen ans DHZC geschickt – und schon am nächsten Morgen bekam ich einen Anruf mit einem Terminvorschlag direkt nach den Osterfeiertagen. Auch DHZC-Oberarzt Prof. Dr. Felix Hohendanner hat mich angerufen und mir genau erklärt, wie der Eingriff ablaufen wird und was mich erwartet. Alles ging so schnell und war toll vorbereitet. Ich konnte es gar nicht fassen – mir kamen die Tränen.
Da meine Tochter in Berlin lebt, konnten mein Mann und ich den Termin zur Voruntersuchung am DHZC mit einem Besuch bei ihr verbinden. Kurz nach Ostern wurde dann die Ablation durchgeführt. Ich war schon früh am Morgen da und habe im Ambulanzbereich gewartet. Vor dem Eingriff war ich ziemlich nervös. Dank des Beruhigungsmittels habe ich von der Ablation selbst nichts mitbekommen.
Als ich das erste Mal nach dem Eingriff aufgewacht bin, ging es mir zunächst nicht so gut – ich habe stark gefroren, gezittert, mein Bein zuckte und mir war übel. Aber ich wurde sehr fürsorglich betreut und bin dann zum Glück schnell wieder eingeschlafen. Ich konnte mich so lange ausruhen, wie ich es benötigte.
Besonders Physician Assistant Maren Oehlke hat sich rührend um mich gekümmert und regelmäßig nach mir geschaut. Als ich mich fit genug fühlte, hat sie mir geholfen, aufzustehen und erste Schritte zu machen. Sie hat auch meine Fäden gezogen und meine Wunde versorgt.
Toll fand ich auch, dass Prof. Hohendanner die Ergebnisse der Ablation ausführlich mit mir besprochen und mir genau erklärt hat, worauf ich nach dem Eingriff achten sollte.
Am Nachmittag kam schließlich mein Mann und hat mich abgeholt. Und am nächsten Tag hat Frau Oehlke mich gleich angerufen und gefragt, wie es mir geht – das fand ich wirklich besonders.
Jetzt, knapp eine Woche nach dem Eingriff, geht es mir sehr gut. Ich fange langsam wieder an, mich mehr zu bewegen, und bin zuversichtlich, dass ich die nun kommenden warmen Monate wieder aktiv genießen kann. Denn mein tägliches Sportprogramm in der Natur ist mir wichtig und hält mich fit.
Alle drei Monate soll ich zur Kontrolle ein EKG schreiben lassen. Das mache ich hier in Neustrelitz. Sollte es Auffälligkeiten geben oder sollte ich mich schlecht fühlen, kann ich mich jederzeit in Berlin melden, hat mir das Team gesagt. Und das würde ich auch sofort tun. Die Ärztinnen und Ärzte dort kennen jetzt mein Herz. Ich würde mich immer wieder am DHZC behandeln lassen.