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Interview mit Emanuel Heil

Emanuel Heil hat 2019 sein PJ bei uns am Herzzentrum gemacht. Seit 2021 arbeitet er als Arzt in Ausbildung zum Facharzt (Assistenzarzt) am DHZC. Er war zunächst auf der kardiologischen Station WDK1 a Campus Virchow-Klinikum im Einsatz und ist aktuell Fellow im Bereich Elektrophysiologie am Campus Charité Mitte.

Emanuel Heil hat 2019 sein PJ bei uns am Herzzentrum gemacht. Seit 2021 arbeitet er als Arzt in Ausbildung zum Facharzt (Assistenzarzt) am DHZC. Er war zunächst auf der kardiologischen Station WDK1 a Campus Virchow-Klinikum im Einsatz und ist aktuell Fellow im Bereich Elektrophysiologie am Campus Charité Mitte.

Wieso hast Du Dich für ein PJ bei uns entschieden?

Ich habe an der Charité Medizin studiert und das Herzzentrum im Rahmen eines Untersuchungskurses im 7. Semester das erste Mal von innen kennengelernt. Hier habe ich nicht nur das gesamte Diagnostik- und Therapiespektrum der Herzmedizin hautnah erleben dürfen, sondern auch einen sehr guten ersten persönlichen Eindruck vom Haus mitgenommen. So reifte die Idee, mich für ein PJ hier im Haus zu bewerben.

Auf welcher Station hast Du Dein PJ absolviert?

Ich war während mein PJs der Station WDK1 zugeordnet. Hier werden Patientinnen und Patienten vor und nach verschiedenen Untersuchungen wie EPUs, Implantationen von Herzschrittmacher-Systemen und minimalinvasiven Aortenklappen-Operationen versorgt. Ein Schwerpunkt liegt auch auf der Betreuung von Menschen mit Herzmuskelerkrankungen, die unbehandelt zu einer schweren Herzschwäche führen können.

Erinnerst Du Dich an Deinen ersten Arbeitstag als PJler?

Mein erster Arbeitstag fiel auf einen ruhigen Montag, an dem ich den diensthabenden Assistenzarzt bei einer Aufnahme begleitet habe. Während der ersten Tage wurde ich langsam an die Stationsarbeit herangeführt und habe die Kolleginnen und Kollegen sowie die Abläufe auf der Station kennengelernt.

Wie war Dein PJ strukturiert?

Vormittags war ich vor allem auf meiner Station tätig. Nach der Einarbeitung habe ich Aufnahmen selbständig durchgeführt und anschließend mit den Ärztinnen und Ärzten besprochen. Ich habe außerdem an Visiten teilgenommen und auch Blutabnahmen vorgenommen.

Die Nachmittage konnte ich frei planen und habe so viele unterschiedliche Bereiche des Hauses kennengelernt. Ich war oft im Herzkatheter-Labor, bei elektrophysiologischen Untersuchungen und auch im OP. Im Haus herrscht eine sehr offene Atmosphäre und Studierende sind überall herzlich willkommen. Ich habe jeden Tag etwas Neues gesehen und gelernt – das hat mich während der gesamten Zeit sehr motiviert.

Welche Momente während Deines PJs sind Dir in besonderer Erinnerung geblieben?

Sicher mein erstes Mal am Herzkatheter-Tisch mit Professor Philipp Stawowy. Vorher habe ich den Eingriff „nur“ im Kontrollraum verfolgt. Die Möglichkeiten der interventionellen Techniken in der Herzmedizin sind faszinierend!

Besonders positiv habe ich auch den sehr kollegialen Austausch im Haus wahrgenommen. Die Ärztinnen und Ärzte waren mir gegenüber sehr offen und hilfsbereit und haben sich Zeit für meine Fragen genommen. Auch die enge Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen aus der Pflege war für mich sehr wertvoll. Dies ist sicher etwas, wodurch sich das Herzzentrum auszeichnet.

Hast Du einen Tipp für angehende PJler?

Wer ein Faible für die Herzmedizin hat, ist hier bestens aufgehoben. Mein Tipp: Traut Euch und stellt Fragen! Wer Engagement und Interesse zeigt, dem stehen die Türen hier weit offen.