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Raum für das, was bleibt

Am 30. April fand am DHZC bereits zum dritten Mal ein Erinnerungstag für verstorbene Patient:innen statt.

Organisiert wurde die Veranstaltung von den Kinderintensivschwestern Yvonne Emmermacher und Linda Lux, zusammen mit vielen weiteren Kolleg:innen.

Wenn ein Kind trotz der besten medizinischen Versorgung stirbt, gerät das Leben der Familie aus dem Gleichgewicht. Wie findet man Halt und Zuversicht in dieser schwierigen Zeit?

Der Austausch mit anderen Betroffenen kann in solchen schweren Momenten Trost spenden, Mut machen und neue Perspektiven eröffnen. „Wir möchten den Familien zeigen, dass sie nicht allein sind“, sagt Yvonne Emmermacher, Kinderintensivschwester auf der Kinder-Intensivstation WDA1i. „Deshalb nehmen wir uns ganz bewusst Zeit, um einen Raum für Erinnerungen, gemeinsames Trauern und gegenseitige Unterstützung zu schaffen.“

Gemeinsam mit ihrer Kollegin Linda Lux lud sie erneut Familien und Angehörige zu einem würdevollen Gedenktag für die verstorbenen jungen Patient:innen am DHZC ein. 

„Für uns ist es eine echte Herzensangelegenheit – und inzwischen auch eine besondere Tradition, jedes Jahr am 30. April zusammenzukommen“, ergänzt Linda Lux. „Wir möchten den Familien vermitteln: Sie sind nicht allein auf diesem schweren Weg.“

Rund 30 Eltern, Geschwister und Angehörige aus ganz Deutschland folgten der Einladung. In einem geschützten Rahmen erinnerten sie an ihre Kinder und Familienmitglieder – mit persönlichen Worten, einem liebevoll gestalteten Erinnerungsbuch, individuell bemalten Erinnerungssteinen sowie einer Kerze für jedes verstorbene Kind.

Eine Frau zündet mit einem langen Streichholz eine Kerze in einem Arrangement aus mehreren bunten Teelichtern und einer größeren weißen Kerze. Im Hintergrund sind mehrere Menschen in einer Sitzreihe zu sehen, die die Szene aufmerksam beobachten.
Eine Frau zündet mit einem langen Streichholz eine Kerze in einem Arrangement aus mehreren bunten Teelichtern und einer größeren weißen Kerze. Im Hintergrund sind mehrere Menschen in einer Sitzreihe zu sehen, die die Szene aufmerksam beobachten.

Rund 30 Eltern, Geschwister und Angehörige aus ganz Deutschland folgten der Einladung. In einem geschützten Rahmen erinnerten sie an ihre Kinder und Familienmitglieder – mit persönlichen Worten, einem liebevoll gestalteten Erinnerungsbuch, individuell bemalten Erinnerungssteinen sowie einer Kerze für jedes verstorbene Kind.

Im Mittelpunkt des Tages stand der persönliche Austausch – sowohl unter den Familien als auch mit den Teams der Klinik. Das Team der Psychokardiologie begleitete die Angehörigen mit einfühlsamen Gesprächen.

„Uns war es besonders wichtig, auch den Geschwistern Raum zu geben und Begegnungen zwischen den Familien zu ermöglichen“, so Yvonne Emmermacher. „Wir sind sehr dankbar, dass so viele Menschen gekommen sind und sich geöffnet haben.“

Die Teilnehmenden erlebten den Erinnerungstag als wertvolle Unterstützung und bereichernde Erfahrung. Möglich wurde dies durch das Engagement vieler Beteiligter. 

Unser herzlicher Dank gilt allen, die diese Initiative vorbereitet, unterstützt und begleitet haben – ganz besonders natürlich Yvonne und Linda. 

Vielen Dank auch an unsere Kinderkrankenschwester Sarah Paff für die behutsamen und berührenden Fotos.