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Doktorandin / Doktorand (d/w/m) Investigating the Impact of Surface Properties on Blood-Material Interactions: Isolating and Analysing Key Factors in Platelet Adhesion and Thrombus Formation

Fachgebiet
Biomedizin, Kardiologie

 

Arbeitszeit
Vollzeit

Eintrittsdatum
01.09.2026

Dauer der Anstellung
Befristet

Bewerbungsfrist
31.03.2026

Einsatzort DHZC
Campus Virchow-Klinikum, Wedding

Kennziffer
6325

 

Arbeiten an der Charité

Am Institut für kardiovaskuläre Computer-assistierte Medizin der Charité – Universitätsmedizin Berlin (Deutschland) ist im Rahmen des ThromboRisk-Projekts eine Promotionsstelle verfügbar. Bei dem Projekt handelt es sich um ein Marie-Skłodowska-Curie-Actions (MSCA) Doctoral Network, das von der EU gefördert wird. Die Stelle kann im Verlauf des Jahres 2026 angetreten werden, hat eine Laufzeit von 36 Monaten und beinhaltet bis zu zwölf Monate Auslandsaufenthalt bei anderen Partnern des Netzwerks.

Die Stelle im Überblick

Möchten Sie lernen, komplexe Modelle zur Thrombose-Risikovorhersage zu entwickeln, indem Sie Erkenntnisse auf Zell-, Thrombus- und Organebene miteinander verknüpfen? Wollen Sie Teil eines renommierten MSCA-Doktorandennetzwerks sein, das die personalisierte Medizin durch modernste In-silico-, In-vitro-, und In-vivo-Technologien revolutioniert, um Thrombosen besser zu verstehen, vorherzusagen und zu behandeln? 

Sie erstellen und charakterisieren eine systematische "Probenmatrix" unter Verwendung klinisch relevanter Materialien (wie Titanlegierungen, Edelstahl und Polymeren). Ihre Aufgabe ist es, spezifische Oberflächeneigenschaften wie Rauheit, Ladung oder Hydrophilie isoliert zu betrachten. So sollen Sie exakt verstehen, welche Charakteristika die Proteinadsorption und die anschließende Zellanhaftung in welchem Ausmaß steuern.

Sie unterziehen diese charakterisierten Oberflächen Hämokompatibilitätstests mit humanem Blut, die Sie gemäß geltender Standards und spezifischer Anforderungen entwickeln, um die Reaktivität zu quantifizieren. Unter Einsatz mikroskopischer Techniken wie der Rasterelektronenmikroskopie zur qualitativen Beurteilung der Zellanhaftung und der Fluoreszenzbildgebung zur Quantifizierung der Protein- und Zellanhaftung – sowie durch die Analyse von Parametern der Blutproben nach In-vitro-Inkubation – werden Sie den genauen Zusammenhang zwischen dem Oberflächendesign und dem Thromboserisiko entschlüsseln.

Über das Forschungsprogramm

Das Doktorandennetzwerk "ThromboRisk – From cells to systems: Pioneering multi-level thrombosis risk prediction models" wird von der Europäischen Union (Förderkennzeichen 101227706) gefördert. Es umfasst zehn Universitäten: Eindhoven University of Technology (NL), University of Maastricht (NL), University of Amsterdam (NL), Katholische Universität Leuven (BE), Charité – Universitätsmedizin Berlin (DE), University College London (UK), Transilvania Universität Brașov (RO), SANO Centre for Computational Personalized Medicine (PL), University of Leeds (UK) und Universität Bern (CH). Die Charité betreut zwei Promotionsprojekte im Rahmen des Netzwerks.

Ziel des Projekts ThromboRisk ist die Entwicklung einer integrierten Plattform zur Verbesserung unseres Verständnisses von Thrombosen. Ein wesentlicher Aspekt ist die Berücksichtigung verschiedener Skalen (Zelle, Thrombus, Organ) und Prozesse aus den Bereichen der Mechanobiologie, Biochemie, Pathophysiologie und computergestützte Modellierung. Jede Doktorandin bzw. jeder Doktorand trägt mit einem eigenen Forschungsschwerpunkt zu diesem Risiko­vorhersagesystem bei, indem spezifische Aspekte der Thrombusbildung, des Wachstums, der Ruptur und klinischer Auswirkungen adressiert werden. Diese praxisnahe Forschung wird durch wissenschaftliche Kurse und ein umfassendes Trainingsprogramm ergänzt. 

Danach suchen wir

  • Sie sind kreativ, ambitioniert, engagiert und interessieren sich für die Arbeit in einem internationalen und interdisziplinären Umfeld
  • Sie besitzen einen MSc-Abschluss der Ingenieurwissenschaften, Informatik, oder einem verwandten Gebiet, oder werden diesen bis zum Zeitpunkt der Einstellung erworben haben
  • Sie verfügen über theoretische und praktische Kenntnisse in den Bereichen Oberflächencharakterisierung, Biomaterialien und Hämokompatibilität (Blutverträglichkeit) oder haben ein starkes Interesse an diesen Themen
  • Erfahrungen mit bildgebenden Verfahren (z. B. REM, Fluoreszenzmikroskopie) sind ausdrücklich erwünscht
  • Sie verfügen über gute kommunikative Fähigkeiten und die Bereitschaft, in einem Forschungsteam mitzuwirken
  • Sie beherrschen die englische Sprache sehr gut in Wort und Schrift (Niveau C1)

Das bringt die Charité mit

Eine sinnstiftende Tätigkeit in einem interdisziplinären Umfeld und einem internationalen Netzwerk. Die Charité – Universitätsmedizin Berlin ist ein international renommiertes Universitätsklinikum mit einer langen Tradition. Zudem bieten wir Ihnen:

  • Eine dreijährige Vollzeitstelle in einem großen Forschungsinstitut mit etwa 40 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Fachrichtungen (Klinik, Ingenieurwesen, Informatik)
  • Das Bruttogehalt ergibt sich aus den länderspezifischen Fördersummen des MSCA Programms (ca. 4.000 € brutto/Monat)
  • Hochwertige Weiterbildungsangebote und weitere Unterstützung, um sich zu einer selbstständigen Wissenschaftlerin bzw. Wissenschaftler zu entwickeln – sowohl über das Trainingsprogramm des ThromboRisk-Netzwerks als auch über die Ressourcen der Charité – Universitätsmedizin Berlin
  • Die Möglichkeit, im Rahmen des Promotionsprojekts eigene Bachelor- und/oder Masterarbeiten zu betreuen

Informationen zur Stelle

  • Die Vergütung der Stelle erfolgt außertariflich gemäß der Vorgaben des MSCA-Förderprogramms
  • Die Position ist Vollzeit mit 38,5 Wochenstunden zu besetzen und im Rahmen des Promotionsvorhabens bis zum 31.08.2029 befristet
  • Die Bewerbungsfrist endet am: 31.03.2026
  • Kennziffer: 6325

Einstellungsvoraussetzungen gemäß der MSCA-Vorgaben

  • Kandidatinnen und Kandidaten dürfen zum Zeitpunkt der Einstellung noch keinen Doktortitel besitzen
  • Personen aller Nationalitäten können sich bewerben, müssen jedoch der Mobilitätsregel des MSCA Programms entsprechen: Sie dürfen sich in den 36 Monaten vor der Einstellung nicht länger als zwölf Monate in Deutschland aufgehalten oder hier ihre Haupttätigkeit ausgeübt haben (Zeiten des Wehrdiensts, kurze Aufenthalte wie Urlaube sowie Zeiten in laufenden Asylverfahren nach Genfer Konvention werden hierbei nicht berücksichtigt)

Ihre Bewerbung

 

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Sie wollen mehr wissen?

Sie haben Interesse an der ausgeschriebenen Stelle und möchten mehr erfahren? Dann wenden Sie sich bitte an die Projektleiter Ulrich Kertzscher (ulrich.kertzscher@dhzc-charite.de) oder Michael Lommel (michael.lommel@dhzc-charite.de).

Informationen zur Bewerbung

Interessentinnen und Interessenten mit geeigneter Erfahrung und Qualifikation sind eingeladen, sich zu bewerben. Die Bewerbung sollte folgende Unterlagen enthalten:

  • Motivationsschreiben, einschließlich des Themas der MSc-Abschlussarbeit
  • Lebenslauf
  • Übersicht über BSc- und MSc-Kurse und -Noten