Vor der Lungentransplantation
Wenn die Lunge dauerhaft ihre Funktion verliert, kann eine Lungentransplantation die letzte und lebensrettende Option sein. Das Deutsche Herzzentrum der Charité ist eines der führenden Zentren für Lungentransplantationen in Deutschland. In enger Zusammenarbeit mit der Charité-Klinik für Pneumologie bieten wir Patientinnen und Patienten eine hochspezialisierte, interdisziplinäre Versorgung – von der ersten Diagnostik bis zur langfristigen Nachsorge.
Indikation
Für wen kommt eine Lungentransplantation infrage?
Eine Lungentransplantation kann notwendig werden bei schwerwiegenden, nicht heilbaren Lungenerkrankungen. Dazu gehören zum Beispiel:
- idiopatische Lungenfibrose (IPF) und Lungenfibrose aufgrund anderer Erkrankungen (progrediente pulmonale Fibrose - PPF)
- Interstitielle Lungenerkrankungen (ILD) im Endstadium
- COPD im Endstadium
- Zystische Fibrose (Mukoviszidose, sehr selten)
- Pulmonalarterielle Hypertonie (PAH)
- Zustand nach schwersten Infektionen der Lunge, etwa im Rahmen der Corona-Pandemie
- andere seltene Lungenerkrankungen
Entscheidend ist eine frühzeitige medizinische Abklärung. Wir beraten Patientinnen und Patienten sowie ihre behandelnden Ärztinnen und Ärzte gerne, ob eine Transplantation infrage kommt.
Warteliste
Die niederländische Stiftung Eurotransplant ist für die Vermittlung von Spenderorganen zuständig, die in acht europäischen Ländern, darunter Deutschland, entnommen werden. In diesem Verbund werden Organe aus Belgien, den Niederlanden, Luxemburg, Deutschland, Österreich, Ungarn, Kroatien und Slowenien grenzüberschreitend vermittelt.
In Deutschland werden Lungen nach dem sogenannten Lung Allocation Score (LAS) vermittelt. Dies ist seit 2010 gesetzlich vorgeschrieben. Der LAS bildet für jede potenzielle Empfängerin bzw. jeden potenziellen Empfänger die Dringlichkeit und die Erfolgsaussicht einer Lungentransplantation ab. Er errechnet sich aus verschiedenen Parametern, die am Ende einen Wert zwischen 0 und 100 ergeben. Je höher dieser Wert ist, desto dringlicher ist die Notwendigkeit einer Transplantation.
Wichtig zu wissen: Die Wartezeit auf der Warteliste hat keinen Einfluss auf die Organvergabe.
Verschiedene medizinische Untersuchungen sind notwendig, um festzustellen, ob eine Lungentransplantation erforderlich ist.

Priorisierung und Scoring
Unsere erfahrenen Mediziner:innen diskutieren zusammen mit der Patientin bzw. dem Patienten den optimalen Zeitpunkt der aktiven Listung, um die beste Gesamtprognose in Bezug auf Lebensqualität und Lebenszeit zu ermöglichen. Eine Aufnahme auf die Warteliste erfolgt nur bei einem errechneten Nutzen für Lebenszeit und Lebensqualität durch eine mögliche Transplantation und wenn es keine medizinischen Bedenken gibt.
Über die Aufnahme in die zentrumseigene Warteliste wird in einer interdisziplinären Transplantationskonferenz nach Begutachtung aller Untersuchungsergebnisse und Unterlagen entschieden. Anschließend wird die Listung bei Eurotransplant gemeldet.
Die Wartelisten aller Zentren im Eurotransplant-Bereich werden bei der Vergabe gleichwertig behandelt und bilden eine internationale, gemeinsame, einheitliche Warteliste.
Wichtig zu wissen: Einige Listungsuntersuchungen (dazu gehören etwa Blutentnahme, Blutgasanalyse zur Ermittlung des Sauerstoffbedarfs, Spirometrie, 6-Minuten-Gehtest sowie die Beantwortung von Fragebögen) müssen bie aktiv gelisteten Patient:innen alle 90 Tage und bei besonders dringlicher Listung (LAS > 50 Punkte) alle 14 Tage aktualisiert werden. Dafür ist ein Ambulanzbesuch notwendig.
Diagnostik
Am DHZC führen wir diese Untersuchungen regelmäßig durch:
Die Spirometrie misst, wie viel Luft die Lunge aufnehmen und wieder ausatmen kann. Dabei werden auch die Atemflussgeschwindigkeit und das Lungenvolumen bestimmt. Die Untersuchung hilft einzuschätzen, wie stark die Lunge bereits geschädigt ist.
Die Bodyplethysmographie („große Lungenfunktion“) ergänzt die Spirometrie und ist ein Verfahren zur genauen Messung von Lungen- und Atemparametern. Sie ermöglicht die präzise Messung alle Lungenvolumina, des Atemwegswiderstands und von Druckänderungen im Brustkorb. Damit ermöglicht diese Methodik eine vollständige Lungenfunktionsprüfung.
Dieser Test misst, wie weit eine Patientin oder ein Patient in sechs Minuten gehen kann. Er gibt Aufschluss über die körperliche Belastbarkeit und die Sauerstoffversorgung unter Belastung.
Blutanalysen helfen bei der Erkennung von Infektionen, Entzündungen und anderen Organfunktionen. Die Gewebetypisierung ist notwendig, um passende Spenderorgane zu identifizieren.
Eine Lungentransplantation ist ein großer Einschnitt im Leben. Deshalb werden auch die psychische Stabilität, das soziale Umfeld und die Therapietreue evaluiert.
Diese psychosoziale Evaluation ist im Rahmen einer Listungsuntersuchung gesetzlich vorgeschrieben.
Diese nichtinvasive Herzuntersuchung gibt einen guten Überblick über die Pumpfunktion des Herzens sowie die Funktion der Herzklappen und Gefäße sowie der allgemeinen Anatomie.
Da Lunge und Herz eng zusammenarbeiten, ist als invasive Untersuchung zum Ende der Evaluation eine Herzkatheteruntersuchung notwendig. Die Rechtsherzkatheteruntersuchung (venös) zeigt, wie gut das rechte Herz arbeitet und ob ein Lungenhochdruck vorliegt. Die Linksherzkatheteruntersuchung (arteriell) prüft, wie gut das Herz durchblutet ist und ob eine koronare Herzerkrankung besteht. Die Herzkatheteruntersuchungen werden in der Regel erst nach Komplettierung aller anderen stationären und ambulanten Untersuchungen durchgeführt.
Darüber hinaus sind diese Untersuchungen erforderlich, die von Fachärzt:innen außerhalb des DHZC durchgeführt werden sollten:
Hochauflösende CT-Bilder liefern präzise Informationen über die Struktur des Lungengewebes. Damit lassen sich Vernarbungen (Fibrosen), Emphyseme oder entzündliche Veränderungen sichtbar machen, aber auch krebsverdächtige Veränderungen erkennen.
Eine Bronchoskopie ist ein medizinisches Verfahren, bei dem die Atemwege (Bronchien) mithilfe eines speziellen Instruments, des Bronchoskops, untersucht werden. Bei dieser Untersuchung wird ein flexibler Schlauch mit Kamera über die Atemwege eingeführt. Damit können Gewebeproben entnommen, Entzündungen oder Infektionen, aber auch Krebs erkannt werden.
Eine Ultraschalluntersuchung des Bauchs ist ein bildgebendes Verfahren, bei dem mithilfe von Schallwellen die inneren Organe des Bauchraums untersucht werden. Mit dem Ultraschall können orientierend krankhafte Veränderungen des Bauchraumes erkannt werden.
Mit der Computertomographie lassen sich krankhafte Veränderungen des Abdomens sehr genau erkennen.
Hiermit sollen krankhafte Veränderungen im Kopf und bei den Nasennebenhöhlen vor allem chronische Infektionen ausgeschlossen werden.
Mit dieser Untersuchung sollen Entzündungen sowie Krebs(vor)formen von Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm ausgeschlossen werden. Refluxerkrankungen müssen ebenfalls erkannt und behandelt werden, da sie nach Lungentransplantation eine Abstoßung provozieren können.
Auch hier sollen Entzündungen und Krebs(vor)formen des Dickdarms ausgeschlossen werden. Aufgrund der Häufigkeit von Darmkrebs ist eine Koloskopie dringend erforderlich.
Zahnärztlich muss eine komplette Zahngesundheit attestiert werden. Bei Karies oder entzündlichen Veränderungen muss das Gebiss saniert und ggfs. Zähne entfernt werden.
Hiermit sollen Entzündungen und krebsverdächtige Veränderungen im urologischen Bereich ausgeschlossen oder entdeckt und behandelt werden.
Damit sollen insbesondere Hautkrebs oder verdeckte Infektionen wie Haut- und Nagelpilz ausgeschlossen werden.
Auch hiermit sollen neben Beurteilung der CT der Nebenhöhlen krankhafte Veränderungen insbesondere infektiöse und krebsverdächtige ausgeschlossen werden.
Die Ultraschalluntersuchung der Beingefäße dient der Früherkennung von Thrombosen, der Abklärung des Gefäßzustands und der Optimierung der OP-Vorbereitung und Nachsorge.
Die Untersuchung der hirnversorgenden Gefäße per Ultraschall dient vor einer Lungentransplantation dazu, das Risiko für Schlaganfälle zu erkennen und zu reduzieren, eine sichere OP-Planung zu ermöglichen und potenzielle Kontraindikationen frühzeitig zu identifizieren.
Im unserem Video aus unserer #Aufatmen-Kampagne sehen Sie, wie eine Bronchoskopie abläuft. Die Patientin wurde direkt in unserer Lungenambulanz behandelt.
Psychologische Unterstützung
Eine Lungentransplantation ist ein schwerwiegender Eingriff, der auch psychisch belastend ist und die emotionalen Bewältigungsfähigkeiten aller Betroffenen fordert. Um Sie deshalb auch bei psychischer Belastung bestmöglich zu unterstützen, bietet die Psychokardiologie am DHZC allen unseren Transplantationspatientinnen und -patienten eine umfangreiche psychotherapeutische Begleitung vor und nach der Transplantation, bis hin zur gegebenenfalls lebenslangen ambulanten Nachsorge.
Im Vorfeld einer Lungentransplantation führen wir routinemäßig vorbereitende und diagnostische Gespräche mit allen Patientinnen und Patienten. Außerdem begleiten wir Sie auf Wunsch auch nach der Operation während Ihres stationären Aufenthalts im DHZC. Das Angebot gilt ebenfalls für nahe Angehörige unserer Patientinnen und Patienten.
Psychotherapeutische Gespräche können unseren Patient:innen dabei helfen, ihr emotionales Wohlbefinden und ihre innere Stärke während der oft längeren Behandlungsprozesse oder Wartezeiten auf ein Organangebot aufrechtzuerhalten.
Bitte sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie psychologische Unterstützung wünschen! Während eines stationären Aufenthalts wenden Sie sich bitte an Ihre behandelnden Ärzt:innen oder Pflegekräfte auf der Station bzw. an die Ärzt:innen oder Pflegekräfte Ihrer Angehörigen. Diese geben die Information anschließend entsprechend an uns weiter. Bei einer ambulanten Behandlung am DHZC wenden Sie sich bitte an Ihre behandelnde Ärztin oder Ihren behandelnden Arzt.
Arbeitsbereich Psychokardiologie am DHZC
Organspende und Spenderlunge
Vollständige Anonymität zum Schutz der Privatsphäre
Wichtig zu wissen: In Deutschland (und ähnlich auch in vielen anderen Ländern Europas) wird bei einer Lungentransplantation nicht offengelegt, von wem oder woher das Organ stammt. Die Organspende erfolgt anonym. Der Name, die Herkunft und die genaue Identität des Spenders werden also nicht weitergegeben. Auch die Angehörigen des Spenders erfahren nicht, wer das Organ erhält.
Diese Regelung dient dem Schutz der Privatsphäre beider Seiten, also der Spenderfamilie und der Empfängerin bzw. des Empfängers.
Jede:r kann die persönliche Entscheidung für oder gegen eine Organ- und Gewebespende entweder im Organspendeausweis oder seit 2024 auch im bundesweiten Organspende-Register digital hinterlegen.
Auch als potentielle Organempfängerin oder potentieller Organempfänger kann man gleichzeitig für die Organspende eingetragen sein. Dies hat keinen Einfluss auf die Organvermittlung im Empfangsfall.
Jede:r kann die persönliche Entscheidung für oder gegen eine Organ- und Gewebespende entweder im Organspendeausweis oder seit 2024 auch im bundesweiten Organspende-Register digital hinterlegen.

Gesetzliche Regelungen zur Organspende
Die Organspende ist in Deutschland durch das Transplantationsgesetz geregelt. Dieses Gesetz trennt die Bereiche Organspende, Organvermittlung und Organübertragung streng voneinander, um Interessenskonflikte auszuschließen. Das Transplantationsgesetz bildet die rechtliche Grundlage für die Organ- und Gewebespende. Es trat 1997 in Kraft.
Seit dem 1. März 2022 ist das „Gesetz zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft“ in Kraft. Es zielt darauf ab, die persönliche Entscheidung zur Organspende zu fördern und zu dokumentieren. Ziel ist es, die Aufklärung über Organspenden zu verbessern und die Bürger regelmäßig über ihre Möglichkeiten zu informieren, etwa durch die Einführung eine bundesweiten Online-Registers, gezielte Informationen durch Hausärzt:innen, Infomaterialien einer festen Verankerung des Themas Organspende in Erste-Hilfe-Kursen. Das Gesetz basiert auf der Entscheidungslösung: Organe und Gewebe dürfen nur entnommen werden, wenn die verstorbene Person dem zu Lebzeiten zugestimmt hat. Liegt keine dokumentierte Entscheidung vor, werden die Angehörigen gefragt.
Die Widerspruchsregelung hingegen ist in Deutschland derzeit nicht zugelassen. In Ländern, in denen diese gilt, ist jeder einwilligungsfähige Erwachsene potenzieller Organspender, sofern sie bzw. er sich nicht ausdrücklich dagegen ausgesprochen hat.
Spenderorgane werden gesetzlich festgelegt über die gemeinnützige Stiftung Eurotransplantin Leiden/Niederlande verteilt und der Transport wird über die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) organisiert. Die Spenderorgane stammen in der Regel von an Hirntod verstorbenen Spenderinnen und Spendern aus den acht teilnehmenden Ländern von Eurotransplant (darunter auch Deutschland).
Für die Lunge gelten Gewebemerkmale, insbesondere die Blutgruppe sowie die Organgröße, als wichtigste Verteilungsmerkmale. Danach wird das Organ entsprechend des jeweils höchsten LAS (Lung Allocation Score) vermittelt. Das Geschlecht und das Alter der Spender:innen spielen in der Regel keine Rolle bei der Vermittlung.
Für die vorherige Feststellung der Gewebemerkmale sind Blutentnahmen von potentiellen Empfänger:innen im Transplantationszentrum notwendig.
Lungentransplantationsambulanz
Wir bieten Patientinnen und Patienten eine hochspezialisierte, interdisziplinäre und individuelle Versorgung. Nachfolgend finden Sie alle Informationen zur Lungentransplantationsambulanz.
Wenn die Lunge ihre Funktion dauerhaft verliert, kann eine Lungentransplantation (LTX) die letzte und lebensrettende Option sein. Das Deutsche Herzzentrum der Charité ist eines der führenden Zentren für Lungentransplantationen in Deutschland. In enger Zusammenarbeit mit der Charité-Klinik für Pneumologie bieten wir Patientinnen und Patienten eine hochspezialisierte, interdisziplinäre Versorgung – von der ersten Diagnostik bis zur langfristigen Nachsorge.
Anfragen zur Lungentransplantation
Am DHZC werden Patient:innen vor und nach einer Lungentransplantation übergreifend in unserer “Hochschulambulanz Transplantationsmedizin” betreut. Den ersten Kontakt zu uns nimmt in der Regel Ihre behandelnde Ärztin oder Ihr behandelnder Arzt auf. Mit der Anfrage beginnt der Listungsprozess. Nach einer ausführlichen Diagnostik planen wir gemeinsam eine mögliche Listung. Mehr dazu finden Sie auf der Seite Vor der Lungentransplantation.
Für den ersten Schritt bitten wir Sie, die folgenden Daten, Angaben und Befunde bereitzustellen:
- Anmeldeformular
- Arztbrief
- Angaben zur Diagnose
- Lungenfunktion
- Blutgase/Sauerstoffbedarf
- Belastbarkeit
- Begleiterkrankungen
- weitere relevante Befunde
Diese Daten sind wichtig für uns, um die Art und Dringlichkeit der Transplantation einschätzen zu können. Gegebenenfalls bitten wir Sie um weitere Informationen. Die Dokumente können per E-Mail, Fax oder per Post eingereicht werden.
Wir vereinbaren dann mit Ihnen einen Termin zur ersten Vorstellung. Für diesen Ambulanztermin benötigen Sie die folgenden Unterlagen:
- Überweisung
- Gesundheitskarte (Versichertenkarte)
- Unbedingt: Ihren Medikationsplan (Bundeseinheitlicher Medikationsplan nach § 31a im SGB V, bei Ihrem Hausarzt erhältlich)
- CT auf CD inkl. schriftlicher Befund oder via Uploadportal
- Impfausweis
- Angeforderte Unterlagen (Ultraschall von Bauch und Herz, Befund Zahn- und Frauenarzt, Laborwerte).
- Transportscheine werden von uns nicht ausgestellt, bei Bedarf einen solchen für Hin- und Rückfahrt mitbringen.
Während dieses Termins werden wir eine Auswahl der nachfolgenden Diagnostiken durchführen:
- Aufnahme der Vitalwerte, Blutdruck, Puls, Größe, Gewicht
- Bestimmung der aktuellen Blutwerte
- Bodyplethysmographie, Blutgasanalyse zur Überprüfung des Sauerstoffbedarfs
- ggf. Diffusionsmessung
- Ggfs. Messung der Atemmuskelstärke
- Sechs-Minuten-Gehtest
- Ggf. 5 times sit to stand test (5STST)
- 12-Kanal-EKG
- Ggf. Echokardiographie ( ggf. unterstützt durch Kontrastmittelgabe)
Im selben Termin besprechen wir dann mit Ihnen die Ergebnisse und unsere Einschätzungen über eine mögliche Aufnahme auf die Eurotransplant-Liste.
Hierfür wird dann die notwendige mit der Hausärztin bzw. dem Hausarzt zu organisierende Evaluationsdiagnostik besprochen.
Kontakt
Telefonische Erreichbarkeit der Ambulanz:
Montag - Freitag 09:00 und 17:00 Uhr
Wir bevorzugen den Kontakt per E-Mail.
Für Patient:innen und Ärzt:innen:
T: +49 30 4593 2141, +49 30 4593 2140
F: +49 30 4593 2143
Leitung und Ansprechpartner:innen
Maren Godde und Dr. med. Laurenz Kopp Fernandes sind die ärztlichen Leiter der Ambulanzen der DHZC-Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie.
Heike Bettmann ist die pflegerische Leiterin der Transplantationsambulanz am DHZC. Sie und ihr Team begleiten Patientinnen und Patienten vor und nach der Transplantation. Als erfahrene Ansprechpartnerin koordiniert sie Abläufe, betreut Angehörige und sorgt dafür, dass sich unsere Patientinnen und Patienten jederzeit gut aufgehoben fühlen.



Patient:innen, die am DHZC transplantiert wurden, werden nach der Entlassung aus dem Krankenhaus automatisch in unserer Lungentransplantationsambulanz weiterbehandelt. Unser erfahrenes Team kontaktiert Sie zur Vereinbarung der regelmäßigen Kontrolluntersuchungen. Auch bei akuten Fragen oder Problemen stehen unsere Ärzt:innen und Pflegenden der Ambulanz Ihnen sehr gern zur Verfügung.
Patient:innen, die ihre Spenderlunge an einer anderen Klinik erhalten haben und in die Transplantationsambulanz des DHZC wechseln möchten, können sich ebenfalls gern bei uns melden. Wir prüfen Ihre Unterlagen und Befunde und vereinbaren gern einen Termin mit Ihnen nach Rücksprache mit dem Zentrum der Transplantation.
Checkliste für Ihren ersten Termin in unserer Ambulanz
Zur Anmeldung in der Ambulanz werden verschiedene Unterlagen und Dokumente benötigt. Bitte bringe Sie diese Unterlagen zu Ihrem Vorstellungstermin in unserer Ambulanz mit:
- Überweisung
- Gesundheitskarte (Versichertenkarte)
- Ihren Medikationsplan (fragen Sie am besten vorher Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt)
- Ihre CT-Ergebnisse inkl. schriftlichem Befund (auf einem Datenträger, alternativ ermöglichen wir Ihnen den Upload)
- Ihren Impfausweis
- Gf. weitere von uns angeforderte Unterlagen wie Ultraschall von Bauch und Herz, Befunde der Zahnärztin bzw. des Zahnarztes oder Laborwerte
Diagnostik
Während Ihres Vorstellungstermins in unserer Ambulanz werden wir neben der pflegerischen Aufnahme eine Auswahl der nachfolgenden diagnostischen Untersuchungen durchführen:
- Aufnahme der Vitalwerte, Blutdruck, Puls, Größe, Gewicht
- Bestimmung spezifischer Blutwerte bezüglich des transplantierten Organs, der immunsupprimierenden Therapie und möglichen Effekten auf weitere Organe im Körper wie Leber und Niere
- Bodyplethysmographie, Blutgasanalyse zur Überprüfung des Sauerstoffbedarfs
- Auslesen des Asthma-Monitors
- ggf. Diffusionsmessung
- Ggfs. Messung der Atemmuskelstärke
- Sechs-Minuten-Gehtest
- Ggf. 5 times sit to stand-Test (5STST)
- 12-Kanal-EKG
- Ggf. Echokardiographie ( ggf. unterstützt durch Kontrastmittelgabe)
Einmal jährlich führen wir bei Ihnen einen Röntgen-Thorax durch. Das ist eine Untersuchung des Brustkorbs mittels Röntgenstrahlung, um mögliche Veränderungen sichtbar zu machen.
Kontakt
Telefonische Erreichbarkeit der Ambulanz:
Montag bis Freitag: 7.30 − 16.00 Uhr
Wir bevorzugen den Kontakt per E-Mail.
Für Patient:innen und Ärzt:innen:
T: +49 30 4593 2141, +49 30 4593 2140
F: +49 30 4593 2143
Zusätzlicher Arzt-Arzt-Kontakt per E-Mail.
Leitung und Ansprechpartner:innen
Maren Godde und Dr. med. Laurenz Kopp Fernandes sind die ärztlichen Leiter der Ambulanzen der DHZC-Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie.
Heike Bettmann ist die pflegerische Leiterin der Transplantationsambulanz am DHZC. Sie und ihr Team begleiten Patientinnen und Patienten vor und nach der Transplantation. Als erfahrene Ansprechpartnerin koordiniert sie Abläufe, betreut Angehörige und sorgt dafür, dass sich unsere Patientinnen und Patienten jederzeit gut aufgehoben fühlen.


