„Wir sind gemeinsam gefordert!“
„Wir erleben die volle Bandbreite der Pflege“, sagt Stefan Heimann, pflegerischer Leiter der Station WD3, „das ist für mich eine der schönsten Seiten meiner Arbeit.“
Gemeinsam mit seiner Stellvertreterin Ramona Spangenberg ist er für das mehr als dreißigköpfige Team der Transplantations- und Herzinsuffizienzstation verantwortlich.
Das pflegerische Team der Station WD3

Dieses Team versorgt Patientinnen und Patienten direkt nach Herz- und Lungentransplantationen, meist über viele Wochen. Die Patient:innen kehren auch wieder auf die Station, wenn sie zu Routineuntersuchungen ins DHZC kommen oder bei Infekten oder Abstoßungen behandelt werden müssen.
Die WD3 nimmt außerdem Patient:innen auf, bei denen Listungsuntersuchungen für eine Transplantation durchgeführt werden, chirurgische Herzpatient:innen mit erhöhtem Überwachungsbedarf, Patient:innen mit Kreislaufunterstützungssystemen (Kunstherz) und Patient:innen mit schwerer Herzinsuffizienz.
„Für diese anspruchsvolle Mischung brauchen wir eine multiprofessionelle und flexible Zusammenarbeit von Pflegekräften, ärztlichem Team, Physiotherapie und Psychokardiologie“, sagt Stefan Heimann. „Wir sind uns nicht immer alle sofort einig, aber wir bringen uns gegenseitig viel Vertrauen entgegen und wissen, dass wir gemeinsam gefordert sind.“
Auch innerhalb des pflegerischen Teams sind gute Kommunikation und Wertschätzung wichtige Faktoren: „Wir begleiten unsere Patientinnen und Patienten mit ihren Angehörigen oft über einen sehr langen Zeitraum“, sagt Ramona Spangenberg. „Wir erleben Erfolge, aber auch sehr harte Momente – und in diesem Team bist du dabei nie allein.“
Stationsleitung Stefan Heimann
Stellvertretende Stationsleitung Ramona Spangenberg


Die Teammitglieder bringen unterschiedliche Generationen und Erfahrungshorizonte zusammen. Ein großer fachlicher Schwerpunkt liegt auf der Zusatzqualifikation Herzinsuffizienz, aber es gibt auch Kolleg:innen, die sich in den Bereichen Hygiene, Wundmanagement, Transplantation und Palliativ-Pflege weitergebildet haben oder berufsbegleitend studieren.
Die 13 Betten der Station betreut das Pflegeteam im Schichtsystem – im Früh- und Spätdienst versorgt eine Pflegefachperson bis zu vier, im Nachtdienst bis zu sechs Patient:innen.
In ihrer Anerkennung für ihre Kolleg:innen ist sich das Leitungsteam einig: „Wir sind sehr stolz darauf, was unser Team alles trägt und wie sich alle gegenseitig unterstützen", sagt Ramona Spangenberg. Stefan Heimann ergänzt noch eine Stärke: „Unser Team kommuniziert sehr unkompliziert und reagiert flexibel – auch dank kurzer Dienstwege.“
Wir wünschen dem Team der WD3 weiterhin viel Erfolg bei ihrer Arbeit!