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Tägliches Training mit Piktogrammen

Die Station WD3 richtet einen Trimm-Dich-Pfad für Patient:innen ein.

Sport-Piktogramme an den Flurwänden einer Herzklinik – dieser eigentlich ungewöhnliche Anblick ist für die Patientinnen und Patienten unserer Station WD3 inzwischen Alltag. Denn die großen Symbole bilden einen „Trimm-Dich-Pfad“ für ihr tägliches Training.

Das Team mit Patientin Annett L. 

Eine Gruppe von acht Personen steht in einem Krankenhausflur. Die meisten tragen medizinische Kleidung in Blau, während eine Frau in der Mitte eine Maske trägt und Sportbekleidung anhat. Hinter ihnen sind Symbole für Männer und Frauen auf der Wand zu sehen.
Eine Gruppe von acht Personen steht in einem Krankenhausflur. Die meisten tragen medizinische Kleidung in Blau, während eine Frau in der Mitte eine Maske trägt und Sportbekleidung anhat. Hinter ihnen sind Symbole für Männer und Frauen auf der Wand zu sehen.

Das Team mit Patientin Annett L. 

Um ihre Patient:innen bei der Genesung am besten zu unterstützen, hat ein interdisziplinäres Team aus Physiotherapie, Pflege und Medizin den besonderen Übungspfad auf der Station eingerichtet.
„Für uns alle steht die Gesundheit unserer Patientinnen und Patienten im Mittelpunkt unserer Arbeit – das Projekt ist ein schönes Beispiel dafür, wie alle Bereiche gemeinsam neue Wege entwickeln“, sagt Stefan Heimann, pflegerische Stationsleitung der WD3.

Das Team hat aus einer Palette von Piktogrammen der Charité fünf passende Übungen ausgewählt. Die Symbole an den Stationswänden zeigen an, welche Übungen an jeder Station absolviert werden sollen – vor allem Kraft- und Ausdauertraining stehen im Mittelpunkt. Eine besonders wichtige Übung für die Rehabilitation ist dabei das Aufstehen aus dem Sitz.
 

Die Physiotherapeutinnen Cornelia Rathfelder und Eva Wendt mit einem der Piktogramme.

Zwei Frauen in blauen Kitteln stehen vor einer Wand. Sie zeigen auf ein großes, rundes Schild mit einer grünen, stilisierten Figur, die mit erhobenen Armen dargestellt ist. Die Frauen lächeln freundlich in die Kamera.
Zwei Frauen in blauen Kitteln stehen vor einer Wand. Sie zeigen auf ein großes, rundes Schild mit einer grünen, stilisierten Figur, die mit erhobenen Armen dargestellt ist. Die Frauen lächeln freundlich in die Kamera.

Die Physiotherapeutinnen Cornelia Rathfelder und Eva Wendt mit einem der Piktogramme.

„Körperlich wieder fit zu werden, ist nach einer Transplantation – mit einer möglicherweise monatelagen Wartezeit vorher – nicht einfach. Diese zusätzliche Übungsmöglichkeit ist sehr wertvoll für unsere Patientinnen und Patienten“, betonen die Physiotherapeutinnen Cornelia Rathfelder und Eva Wendt. „Sie gibt ihnen mehr Eigenverantwortung und motiviert sie zugleich, ihre Zimmer zu verlassen.“

Bisher konnten die Patientinnen und Patienten ihre zugeteilten Trainingsaufgaben auf Whiteboards in ihren Zimmern einsehen und dort ihre Übungen machen. Zusätzlich zu den Piktogrammen an den Wänden erhalten sie nun Karten mit individuellen Einheiten, die in einer Box am Ende der Strecke landen, wenn das Training erfolgreich absolviert ist. Neben dieser sichtbaren Motivation wird durch den „Trimm-Dich-Pfad“ auch ein Austausch der Patient:innen untereinander gefördert. 
 

Die Patient:innen erhalten individuelle Trainingspläne.

Eine Person sitzt im Rollstuhl und hält ein Blatt mit fünf Symbolen, die verschiedene Bewegungsanweisungen anzeigen. Die Person trägt eine medizinische Maske und hat einen Verband am Unterarm. Die Umgebung ist hell und sachlich gestaltet.
Eine Person sitzt im Rollstuhl und hält ein Blatt mit fünf Symbolen, die verschiedene Bewegungsanweisungen anzeigen. Die Person trägt eine medizinische Maske und hat einen Verband am Unterarm. Die Umgebung ist hell und sachlich gestaltet.

Die Patient:innen erhalten individuelle Trainingspläne.

Wir bedanken uns beim ganzen Team für den Einblick – und ganz besonders bei unserer Patientin Annett L., die im DHZC lungentransplantiert wurde und bereit war, sich bei ihren täglichen Übungen fotografieren zu lassen!