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Präzise und kontaminationsfreie Injektionen

Das ICM-Projekt Puringe im Überblick.

Das Projekt Puringe entwickelt ein neuartiges Spritzensystem für präzise und kontaminationsfreie Injektionen, mit initialem Fokus auf intravitreale operative Medikamenteneingaben (IVOM). Kerninnovation ist eine flexible, undurchlässige Membran, die den Wirkstoff räumlich von der Spritze trennt und so eine Kontamination durch Silikonöl oder Abriebpartikel zuverlässig verhindert. 

Intravitreale Medikamentengabe mit der Puringe, die eine präzise und partikelfreie Applikation ermöglicht.

© Copyright: Charité - Universitätsmedizin Berlin

Eine schematische Darstellung eines menschlichen Auges, das eine Spritze zeigt, die in die Augenhöhle injiziert wird. Die Struktur des Auges, einschließlich Netzhaut und Blutgefäße, ist deutlich erkennbar. Die Injektion kann einem medizinischen Verfahren zur Behandlung von Augenerkrankungen zugeordnet werden.
Eine schematische Darstellung eines menschlichen Auges, das eine Spritze zeigt, die in die Augenhöhle injiziert wird. Die Struktur des Auges, einschließlich Netzhaut und Blutgefäße, ist deutlich erkennbar. Die Injektion kann einem medizinischen Verfahren zur Behandlung von Augenerkrankungen zugeordnet werden.

Intravitreale Medikamentengabe mit der Puringe, die eine präzise und partikelfreie Applikation ermöglicht.

© Copyright: Charité - Universitätsmedizin Berlin

Gleichzeitig fungiert die Puringe als integrierte Dosierhilfe und schließt Überdosierungen sowie unnötige Medikamentenverluste konstruktiv aus. Die Lösung ist kompatibel mit bestehenden klinischen Routinen, über Luer-Lock mit Standardspritzen und -nadeln kombinierbar und massenproduzierbar.

Durch die Verwendung von Cyclo-Olefin-Copolymer (COC) eignet sich die Puringe auch für empfindliche Wirkstoffe und vorgefüllte Anwendungen, einschließlich Lagerung bei sehr niedrigen Temperaturen. Neben IVOM adressiert die Puringe damit langfristig auch weitere Anwendungsfelder wie mRNA-, Gen- und Zelltherapien. 

Ziel des Projekts ist die regulatorisch abgesicherte Weiterentwicklung bis zur klinischen Anwendung und die Vorbereitung einer schnellen Translation in den Markt zum Nutzen von Patient:innen und Gesundheitssystem.

Das Projekt wird von der Else Kröner-Fresenius-Stiftung gefördert.

Mehr Informationen zum Projekt