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Internationale Auszeichnung für Herzinsuffizienz-Forschung

Prof. Dr. Carsten Tschöpe hält renommierte Brutsaert Lecture beim HFA Winter Research Meeting in Berlin

Prof. Dr. Carsten Tschöpe, Kardiologe und Wissenschaftler an der DHZC-Klinik für Kardiologie, Angiologie und Intensivmedizin am Campus Virchow-Klinikum (CVK), wurde beim diesjährigen „HFA Winter Research Meeting on Translational Heart Failure“ in Berlin für seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen und seinen Werdegang gewürdigt.

Drei Personen stehen auf einer Bühne vor einem Banner mit dem Titel „Willkommen zum HFA Winter Research Meeting“ und den Daten 26. bis 28. Januar 2026 in Deutschland. Zwei der Personen halten eine Auszeichnung oder ein Dokument in den Händen.
Drei Personen stehen auf einer Bühne vor einem Banner mit dem Titel „Willkommen zum HFA Winter Research Meeting“ und den Daten 26. bis 28. Januar 2026 in Deutschland. Zwei der Personen halten eine Auszeichnung oder ein Dokument in den Händen.

Prof. Dr. Carsten Tschöpe, Kardiologe und Wissenschaftler an der DHZC-Klinik für Kardiologie, Angiologie und Intensivmedizin am Campus Virchow-Klinikum (CVK), wurde beim diesjährigen „HFA Winter Research Meeting on Translational Heart Failure“ in Berlin für seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen und seinen Werdegang gewürdigt.

Vor einem internationalen Fachpublikum aus der Herzinsuffizienzforschung hielt er im Kaiserin-Friedrich-Haus die renommierte Brutsaert Lecture. In seinem Vortrag widmete sich Prof. Tschöpe der Herzinsuffizienz mit erhaltener Pumpfunktion (HFpEF). Namensgeber der Lecture ist Prof. Dirk L. Brutsaert; ein prägender europäischer Herzinsuffizienz-Forscher, Mitbegründer der Heart Failure Association (HFA) und langjähriger Professor an der Universität Antwerpen.

Prof. Tschöpe leitet den Bereich Translationale Forschung an der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Intensivmedizin am CVK. 

Prof. Tschöpe leitet den Bereich Translationale Forschung an der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Intensivmedizin am CVK. 

Seine Schwerpunkte liegen auf Herzinsuffizienz – einschließlich HFpEF – sowie auf entzündlichen Herzerkrankungen wie Myokarditis und Kardiomyopathien; ein besonderer Fokus liegt dabei auf immunokardiologischen Mechanismen, die er in klinisch relevante Diagnostik- und Therapiekonzepte überführt.

Bereits vor drei Jahren wurde er für klinisch-wissenschaftliche Leistungen ausgezeichnet und erhielt den Poole-Wilson Preis der HFA; die aktuelle Würdigung unterstreicht seine Beiträge zur translationalen Herzinsuffizienzforschung. Am Berlin Institute of Health/BCRT verantwortet er den klinischen Patienten- und Studienanteil im kardiologischen Schwerpunkt und gestaltet die klinisch-translationale Ausrichtung der Forschung maßgeblich mit. International ist er zudem als Chair der ESC Working Group on Myocardial and Pericardial Diseases sowie als Board Member der Heart Failure Association vernetzt.

Das „HFA Winter Meeting on Translational Heart Failure Research“ gilt als international renommiertes Forum für Grundlagen- und translationale Forschung im Bereich Herzinsuffizienz. Es wurde von Prof. Van Linthout (BCRT) und Prof. González Miqueo (CIMA University of Navarra, Spanien) koordiniert. Im Mittelpunkt stehen der wissenschaftliche Austausch sowie die Präsentation neuester Forschungsergebnisse. Die Veranstaltung wurde 1983 von Prof. Brutsaert gegründet und wird heute von der European Society of Cardiology in Zusammenarbeit mit der Stiftung Deutsches Herzzentrum organisiert.

Neben Prof. Tschöpe waren weitere Forschende des Deutschen Herzzentrums der Charité (DHZC) aktiv am wissenschaftlichen Programm beteiligt, darunter Prof. Ingo Hilgendorf (Direktor der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Intensivmedizin CVK), Prof. Gabriele Schiattarella (W2-Professor für kardiometabolische Erkrankungen am DHZC), Nicolas Musigk (wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Klinik für Kardiologie, Angiologie Campus Benjamin Franklin) sowie Andreas Kind (Wissenschaftler an der Klinik für Kardiologie, Angiologie CVK).