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Qualität in Zahlen

„Ihr Vertrauen haben wir uns erst dann verdient, wenn wir jeden Tag eine exzellente Behandlungsqualität in der Versorgung ihrer Kinder nachweisen können!“

Prof. Dr. Joachim Photiadis, Direktor der Klinik für Chirurgie Angeborener Herzfehler – Kinderherzchirurgie

„Ihr Vertrauen haben wir uns erst dann verdient, wenn wir jeden Tag eine exzellente Behandlungsqualität in der Versorgung ihrer Kinder nachweisen können!“

Prof. Dr. Joachim Photiadis, Direktor der Klinik für Chirurgie Angeborener Herzfehler – Kinderherzchirurgie

Unsere Qualität in Zahlen

Hinter jeder Zahl steht ein Kind, eine Familie, ein individuelles Schicksal. Deshalb ist es uns besonders wichtig, unsere Ergebnisse offen und transparent darzustellen – verständlich und nachvollziehbar. Denn Zahlen allein sagen noch nichts aus – erst ihr Zusammenhang offenbart, wie gut die Behandlung wirklich ist.

Was sagen Fallzahlen aus?

Viele Operationen bedeuten zunächst einmal: viel Erfahrung. Aber es kommt auch entscheidend darauf an, welche Art von Eingriffen durchgeführt wird. Ein Zentrum, das vor allem einfache Herzfehler operiert, wird naturgemäß niedrige Komplikationsraten und eine sehr geringe Sterblichkeit aufweisen. Wir am DHZC behandeln dagegen auch viele sehr komplexe Fälle – darunter Patientinnen und Patienten, für die anderswo keine Therapie mehr gesehen wird. Deshalb ist es wichtig, Fallzahlen immer im Zusammenhang mit der jeweiligen Eingriffskomplexität zu betrachten.

Geprüfte Qualität – Jahr für Jahr

Alle unsere Ergebnisse werden kontinuierlich in die ECHSA-Datenbank (European Congenital Heart Surgeons Association) eingespeist – eine der größten und renommiertesten internationalen Qualitätsdatenbanken für die Kinderherzchirurgie. Darin enthalten sind mittlerweile über 380.000 Operationen bei mehr als 300.000 Patient:innen aus weltweit 50 Ländern. Das DHZC ist das einzige Zentrum in Deutschland, das sich bereits seit 2012 ohne Unterbrechung an dieser Datenbank beteiligt und seine Daten jährlich extern validieren lässt. 

Die Daten werden dabei anonymisiert übermittelt und von unabhängigen Expert:innen ausgewertet. Jede Operation, jede Diagnose, jede Komplikation fließt mit ein. Nur wenige Zentren weltweit erfüllen die Anforderungen für eine jährliche Zertifizierung – wir gehören seit vielen Jahren dazu. Das gibt unseren Patient:innen und ihren Eltern die Sicherheit, dass unsere Qualitätsangaben nicht nur intern erhoben, sondern auch unabhängig überprüft sind.

Erwartete vs. tatsächliche Sterblichkeit

Wie hoch ist das Risiko für ein Kind bei einer bestimmten Operation zu versterben? Diese Frage lässt sich statistisch beantworten – auf Basis tausender vergleichbarer Eingriffe, die in der ECHSA-Datenbank erfasst sind. Für jede Prozedur wird so eine „erwartete Sterblichkeit“ berechnet – je nach Schwierigkeitsgrad des Eingriffs. Je komplexer der Eingriff, desto höher liegt dieser Erwartungswert.

Unsere Werte

Die beiden Grafiken zeigen den Zusammenhang zwischen erwarteter und tatsächlich erreichter Sterblichkeit einer Vielzahl von Kinderherzchirurgie-Zentren. Dabei sehen Sie auf der X-Achse die erwartete Sterblichkeit – also das berechnete Risiko je nach Komplexität des Eingriffs. Auf der Y-Achse sehen Sie die tatsächlich am DHZC beobachtete Sterblichkeit. Jeder Kreis steht dabei für ein Zentrum, die Größe des Kreises entspricht dem Behandlungsvolumen. Unser Zentrum haben wir rot hervorgehoben.   

Grafik 1 zeigt die Werte anhand von über 6.600 Operationen in den Jahren 2012 bis 2023. Anhand der Komplexität der Fälle wäre hier eine durchschnittliche Sterblichkeit von 4,7 Prozent zu erwarten gewesen. Die am DHZC tatsächlich verzeichnete Sterblichkeit lag mit 2,4 Prozent weit darunter und weist unser Zentrum als bestes im Vergleich zu anderen Zentren der Datenbank aus.

Angesichts kontinuierlich verbesserter Behandlungsverfahren wir dieser Wert sogar noch besser, wenn nur die in den Jahren 2020 bis 2023 durchgeführten rund 1.900 Operationen bewertet werden, wie in Grafik 2 dargestellt: Hier wäre aufgrund der Kompliziertheit der durchgeführten Operationen eine durchschnittliche Sterblichkeit von 4,9 Prozent zu erwarten gewesen – die tatsächlich gemessene Sterblichkeit betrug aber nur 1,8 Prozent.