Endothelial Damage Inhibitors
Über das Projekt
Das Versagen von Saphenavenenbypässen stellt eine der größten Limitationen der koronaren Bypasschirurgie dar. Als wesentlicher Faktor gilt dabei die Schädigung des Endothels während der intraoperativen Lagerung der Gefäße. Zur Reduktion dieser Schäden wurden sogenannte Endothelial Damage Inhibitors (EDIs) als protektive Lagerungslösungen eingeführt, deren molekulare Wirkmechanismen bislang jedoch nur unzureichend verstanden sind.
In diesem Projekt untersuchen wir, wie EDIs die Organisation des endothelialen Zytoskeletts, die Stabilität fokaler Adhäsionen sowie mechanotransduktive Signalwege während der Lagerung und der frühen Reperfusionsphase beeinflussen. Hierzu kombinieren wir Untersuchungen an humanen venösen Endothelzellen und Venensegmenten mit biomechanischen Analysen, simuliertem Scherstress und gezielter Modulation relevanter Signalwege, um zentrale Mechanismen der endothelialen Protektion zu identifizieren.
Ziel des Projekts ist es, die molekularen Prinzipien aufzudecken, durch die EDIs das Endothel von Venenbypässen stabilisieren, und zu prüfen, ob eine gezielte pharmakologische Modulation dieser Signalwege eine kosteneffiziente Alternative zu bestehenden Konservierungslösungen darstellen kann.
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